15.07.2017 Großglockner Bike Challenge

Nur wenige Wochen nach seinem erfolgreichen Auftritt beim diesjährigen Glocknerkönig zog es Matthias Maier erneut an den höchsten Berg Österreichs. Diesmal ging es für den Radsportler des TBU auf die Südseite der wunderschönen Großglockner Hochalpenstraße. Matthias startete hierbei an der dritten Auflage der Großglockner Bike Challenge. Bei dem anspruchsvollen Bergrennen gilt es auf 17,2  Kilometern 1354 Höhenmeter zu bewältigen.

 

Bereits am Vortag des Rennens verlegte der Veranstalter aufgrund äußerst widriger Wetterbedingungen den Start um eine Stunde später. Bei zehn Grad Celsius und Dauerregen fiel um acht Uhr der Startschuss für die 520 Teilnehmer. Von Heiligenblut auf 1288 Meter sollte es hinauf zur Franz-Josefs-Höhe gehen. Nach wenigen Metern begann bereits im Ortskern die Steigung. Lediglich eine kurze Abfahrt zur Mitte des Rennens lies die Teilnehmer kurz verschnaufen. Mit zunehmender Höhe wurde es merklich kälter. Etwa einen Kilometer vor dem Ziel graupelte es sogar. An der auf 2369 Meter gelegenen Franz-Josefs-Höhe lag die Temperatur zwischenzeitlich bei nur noch drei Grad Celsius.

 

Neun Teilnehmer mussten das Rennen aufgrund der extremen Bedingungen vorzeitig beenden. Matthias trotzte jedoch dem Wetter und erkämpfte sich in 1:03:54 Stunden den zweiten Rang in der Altersklasse. Unter den 516 verbliebenen Athleten erreichte er mit Platz 30 im Gesamtklassement ein weiteres Topergebnis. Gesamtsieger wurden Simon Betz vom MRSC Ottenbach in 54:27 Minuten sowie Nathalie Birli vom Union Radrennteam Pielachtal in 1:13:00 Stunden.

 

In der Kombiwertung aus Glocknerkönig und Bike Challenge platzierten sich insgesamt 51 Teilnehmer. Hier konnte Matthias mit dem fünften Rang sowie dem Sieg in der Altersklasse ebenfalls glänzen.             

 

 

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12.06.2017 Ötztaler Etappenfahrt

Mit der Ötztaler Etappenfahrt  veranstaltete die Radsportabteilung des TBU in diesem Jahr ein weiteres Saisonhighlight. Aufgrund des wiederholten Lospechs bei der Vergabe der Startplätze zum Ötztaler Radmarathon entschied man sich die Strecke nun entspannt in zwei Tagen auf eigene Faust zu bewältigen.

 

Mit mehreren Fahrzeugen ging es für die sechs Radsportler zuerst nach Sölden. Bei schwacher Bewölkung und warmen Temperaturen herrschten bereits optimale Witterungsbedingungen. Zur Mittagszeit starteten die Radler begleitet von Susanne Taschke, die das Begleitfahrzeug steuerte. Zu Beginn führte die Strecke entlang der Ötztaler Ache angenehm leicht bergab. Schon nach kurzer Zeit erreichte das Sextett den Ort Oetz. Nun folgte für die Radsportler mit dem Kühtaisattel der erste schwere Anstieg. Bis zu 17 Prozent zeigte der Neigungsmesser dabei an. Nach einer Pause gab es eine rasante Abfahrt bis Sellrain. Dort bogen die Radsportler auf die ursprüngliche Strecke des Ötztaler Radmarathon ab. Auf einer abwechslungsreichen Route über Axams wurde Innsbruck umfahren. Vorbei an Igls ging es im stetigen Auf und Ab nach Matrei. Der letzte Anstieg des Tages führte die TBUler dann noch über den Brennerpass hinunter nach Sterzing.

 

Bei erneut optimalem Wetter starteten die Akteure am nächsten Tag in die zweite Etappe. Erstes Ziel war an diesem Tag der 2094 Meter hoch gelegene Jauffenpass. Über viele Kehren schraubten sich die Radsportler Meter für Meter in die Höhe. An der Passhöhe gab es wieder eine gemeinsame Pause. Die anschließende Abfahrt führte nach St. Leonhard ins Passeier Tal. Von dort sollte der schwerste Anstieg der beiden Tage folgen. Galt es nun das 2509 Meter hohe Timmelsjoch zu bewältigen. Am Gasthof Schönau gab es nochmals eine Pause bevor der anstrengendste Teil der Auffahrt in Angriff genommen wurde. Fast schon atemberaubend schraubt sich die Passstraße auf der gegenüberliegenden Seite in die Höhe. Nun floss der Schweiß in Strömen und die Anstrengung stand allen ins Gesicht geschrieben. Umso größer war die Freude als alle TBU-Radler die Passhöhe erreichten. Zum Abschluss folgte nochmals eine schnelle Abfahrt mit einem kurzen Gegenanstieg zur Mautstelle. Die letzten Kilometer hinunter nach Sölden forderten die Radsportler nicht mehr. Am späten Nachmittag war der Ausgangsort der Zweitagestour erreicht.

 

Insgesamt wurden an den beiden Tagen stolze 242 Kilometer und 5480 Höhenmeter bewältigt. Ein großer Dank geht an Susanne Taschke für die perfekte Betreuung. Ein weiteres Dankeschön gilt Siegfried Jehle vom Pfeil Tübingen für das zu Verfügung stellen der Streckendaten.

 

 

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04.06.2017 Glocknerkönig

Zum dritten Mal in Folge zog es unseren Bergspezialisten Matthias Maier an die Großglockner Hochalpenstrasse zum diesjährigen Glocknerkönig. Insgesamt 2070 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 15 Nationen trafen sich hierbei zur 22. Auflage dieses Klassikers unter den Bergrennen. Wie im Vorjahr fand die Anreise wieder am Donnerstag vor der Veranstaltung statt. Auch die unmittelbare Vorbereitung blieb nach guten Erfahrungen unverändert. Beim Rennen standen wieder zwei unterschiedliche Strecken mit dem gemeinsamen Ziel am Fuschertörl zur Auswahl. Wie in den Vorjahren starteten die Teilnehmer der Kurzdistanz ab der Mautstelle in Ferleiten. Die klassische Langdistanz begann hingegen wieder in Bruck bei Km 0 der Großglockner Hochalpenstrasse. Auf die Radsportler warten hier 1671 anspruchsvolle Höhenmeter auf einer Distanz von 27,3 Kilometern.

 

Unter den 1950 Startern der langen Strecke befand sich auch wieder Matthias. Bedingt durch sein gutes Ergebnis aus dem Vorjahr ging er erneut aus dem 1. Startblock ins Rennen. Bei leicht bedecktem Himmel und Temperaturen um 14 Grad herrschten gute Bedingungen. Pünktlich um 7 Uhr fiel der Startschuss im Ortszentrum von Bruck. Schon kurz nach dem Ortsende betrug die Geschwindigkeit über 50 Km/h. Vor Fusch hatte Matthias Glück als es unmittelbar hinter ihm zu einer Karambolage kam. Unbeschadet konnte er weiter fahren und passierte als Zehnter seiner Altersklasse die Mautstelle in Ferleiten. In der Gesamtwertung belegte Matthias nach den ersten 14,5 Kilometer sowie 488 Höhenmeter bereits den 135. Platz. Nun folgte für unsere „Bergziege“ der schönere aber auch schwerste Teil des Rennens. Gilt es hier doch noch 1283 Höhenmeter auf einer Streckenlänge von 12,8 Kilometer zu meistern. Bei einer Maximalsteigung von 12 Prozent sorgen hier nur einige Kehren für eine kurze Erholungsphase. Im oberen Bereich der Strecke lag die Temperatur zwischenzeitlich nur noch bei 6 Grad Celsius und Wolken bedeckten die schneebedecken Berge.

 

1921 Teilnehmer überquerten letztlich die Ziellinie am 2428 Meter hohen Fuscher Törl. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:32:22 Stunden erkämpfte sich Matthias hierbei den 82. Platz. In seiner Altersklasse erzielte er mit dem 4. Rang ein tolles Ergebnis und verpasste damit nur knapp das Podest. Den Gesamtsieg sicherten sich bei den Damen die Hamburger Vorjahressiegerin Christina Rausch mit einem erneuten Streckenrekord in 1:27:29 Stunden. Bei den Herren siegte der Österreicher Klaus Steinkeller aus Tarrenz in 1:18:10 Stunden.                          

 

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31.07.2016 Arlberggiro

Nach der Regenschlacht vom vergangenen Jahr war der TBU bei der sechsten Auflage des diesjährigen Arlberggiro erneut vertreten. Mit einer Mannschaft von insgesamt 13 Fahrern konnten wir hierbei sogar eine Rekordbeteiligung verbuchen. Neben den Abteilungsmitgliedern Thomas Zaiser, Dominic Stadel, Andreas Hasenkopf, Ivo Kersten, Paul Schremmer, Martin Hoffmann, Benjamin Bogenschütz und Matthias Maier ging auch TBU-Triathlet Peter Lips an den Start. Ergänzt wurde das Team durch die Gaststarter Jan Rother, Uli Weigert sowie die Brüder Marius und Thomas Nees. Ein Großteil des Teams reiste bereits am Freitag an. Für Benjamin und Matthias reichte die Zeit sogar noch zu einer kurzen Trainingseinheit auf den Arlbergpass. Am Samstag ging es in einer größeren Gruppe bei einer weiteren Trainingsfahrt hinunter nach Pians. Der Rückweg wurde genutzt um noch einmal den Belgischen Kreisel zu üben. Leider verschlechterte sich das Wetter am Abend und die Prognosen für den Sonntag waren nicht optimal. Am Morgen vor dem Rennen versprachen dunkle Wolken nichts Gutes.

 

Schon kurz nach dem Start begann es bei der Auffahrt zum Arlberg zu regnen. An der auf 1804 Meter liegenden Passhöhe wurden die TBUler von ihrer Radsportkameradin Nadine Endriss mit neuen Trinkflaschen versorgt. Thomas Zaiser musste aus gesundheitlichen Gründen bereits vor der Passhöhe das Rennen leider beenden. Die darauffolgende Abfahrt ins Klostertal nach Bludenz war durch die Nässe ziemlich heimtückisch. Dies wurde letztlich auch Thomas Nees zum Verhängnis. Er stürzte und konnte durch viel Glück das Rennen aber fortsetzen. Im Montafon hatte Petrus dann ein Einsehen und schloss die Schleusen. Bei Temperaturen um 15 Grad trocknete die Strecke schnell ab. Die 34 Kehren der Silvretta Hochalpenstraße stellten einen weiteren Höhepunkt der Veranstaltung dar. Bei der Wertung zum King of Mountain behauptete sich Marius vor Benjamin als Bester des Teams. Mit der Bieler Höhe auf 2032 Meter war der höchste Punkt der Strecke erreicht. Wieder versorgt mit frischen Getränken durch Nadine stürzten sich die TBUler in die lange Abfahrt des Paznauntals. Mit teilweise über 70 Stundenkilometer ging es Richtung Pians vorbei an den bekannten Wintersportorten Ischgl und Galtür. Von Pians nach St. Anton mussten auf den letzten 26 Kilometern nochmals 454 Höhenmeter bewältigt werden. Speziell Paul und Matthias glänzten auf dem letzten Streckenabschnitt mit der besten Zeit im Team.

 

Letztendlich erreichten 857 Teilnehmer nach 148 Kilometer und bewältigten 2500 Höhenmeter das Ziel. In der Gesamtwertung der insgesamt 15 Mannschaften konnten wir mit dem fünften Platz ein starkes Ergebnis erzielen.

 

Die Ergebnisse unserer Fahrer im Einzelnen:

Vorname Nachname Zeit in h Platzierung Gesamt Platzierung AK
Marius Nees 04:32:52 83 47
Dominic Stadel 04:41:33 137 38
Thomas Nees 04:42:09 140 68
Matthias Maier 04:42:58 141 32
Paul Schremmer 04:42:59 142 69
Jan Rother 04:43:31 147 71
Benjamin Bogenschütz 04:49:22 198 84
Martin Hoffmann 05:02:17 289 90
Uli Weigert 05:12:45 328 96
Peter Lips 05:46:02 544 145
Ivo Kersten 06:19:58 687 176
Andreas Hasenkopf 07:23:17 822 354

Matthias Maier

 

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26.06.2016 3-Länder-Giro

Bei der 23. Auflage des Dreiländergiro waren auch wieder Radsportler des TBU am Start. Christian Achenbach und Matthias Maier waren hierbei Wiederholungstäter auf der langen Strecke. Ivo Kersten nahm dagegen die kurze aber dennoch anspruchsvolle Strecke unter die Räder. Bei dem Rennen mit Start und Ziel in Nauders durchfahren die Radsportler die Länder Österreich, Italien sowie die Schweiz. Zur Auswahl standen wieder zwei Strecken mit 168 Kilometer und 3500 Höhenmeter sowie 118,5 Kilometer und 2700 Höhenmeter. Da die Straßen für den öffentlichen Verkehr nicht gesperrt wurden konnten maximal 1500 Teilnehmer auf jeder Strecke starten. Höhepunkt des Rennens war für alle Teilnehmer hierbei sicherlich die Auffahrt zum Stilfser Joch. Diesen besonderen sportlichen Leckerbissen wollten sich auch Ivo, Christian und Matthias nicht entgehen lassen. Der Vortag wurde noch zu einer kleinen Trainingseinheit genutzt und gemeinsam ging es ins Langtauferer Tal.

 

Mit einem lauten Böllerknall fiel am Sonntagmorgen pünktlich um 6:30 Uhr der Startschuss. Gleich zu Beginn galt es mit dem Reschenpass die ersten Höhenmeter zu bewältigen. In einer rasanten Abfahrt ging es Richtung Vinschgau nach Prad. Nun folgte der kräfteraubende Anstieg zum Stilfser Joch. Auf einer Länge von 27,5 Kilometer erwarteten die Radsportler nicht nur eine grandiose Aussicht sondern auch 1900 Höhenmeter. Bis zu 15 Prozent steil ist dieser Streckenabschnitt und lediglich die 48 Kehren gönnen den Sportlern eine kurze Verschnaufpause.  Nach der Überquerung der auf 2797 Meter liegenden Passhöhe folgte mit dem  Umbrailpass die nächste Abfahrt. In Santa Maria trennten sich die beiden Strecken. Für die Teilnehmer der kurzen Strecke ging es durch das Münstertal hinunter nach Laatsch. Es folgte nochmals eine Steigung mit bis zu 13 Prozent hinauf zum Haidersee. Vorbei am Reschensee erreichten letztlich 677 Radsportler das Ziel in Nauders. Darunter auch Ivo der mit der Zeit von 6:02:50 Stunden den 96. Platz in der Altersklasse (AK) sowie Rang 273 im Gesamtklassement belegte. Den Gesamtsieg auf der kurzen Strecke sicherten sich die Schweizerin Andrea Hofbauer in 4:53:19 Stunden sowie der Österreicher Martin Fritz in 3:58:57 Stunden. Für Christian und Matthias ging das Rennen in Santa Maria in die entgegengesetzte Richtung weiter. Sie mussten mit dem 2149 Meter hohen Ofenpass eine weitere Prüfung bestehen. Über eine lange Abfahrt ging es anschließend nach Zernez ins Unterengadin. Fast schon traditionell herrschte hier Gegenwind. Mit der Bildung von Gruppen unterstützten sich die Radsportler mit gegenseitigem Windschatten. In Martina wurde der letzte Grenzübergang überquert und mit der Norbertshöhe folgte der letzte Anstieg. Nochmals mussten auf einer Länge von sechs Kilometern 439 Höhenmeter bewältigt werden. Kurz danach erreichten auch die Teilnehmer der langen Strecke Nauders. Unter den 1117 Athleten die das Ziel erreichten belegte Christian mit 7:57:08 Stunden den 666. Platz. Lohn hierfür war der 241. Rang in der AK. Für Matthias blieb die Uhr nach 6:31:58 Stunden stehen. Er sicherte sich damit den 158. Platz in der Gesamtwertung und landete in der AK auf dem 32. Rang. Den Gesamtsieg sicherten sich die Österreicher Andrea Pochhacker in 6:32:42 Stunden sowie Daniel Rubsoir in 5:25:22 Stunden.

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26.06.2016 Drei-Länder-Giro 5 5 1

06.06.2016 24 Std. Rennen in Dänemark mit RAAM Qualifikation

Dominic hat sich seit ca. 1,5 Jahren auf Langstrecken Rad-Rennen spezialisiert. Nebenbei fährt er noch Rennen wie den Ötztaler Radmarathon, den Arlberg Giro oder den Maratona dles Dolomites mit.

 

Seine Trainingseinheiten zieht er mit einer eisernen Disziplin und einem enormen Ehrgeiz durch.

 

Für das Xtreme Melfar 24 in Melfar-Strib in Dänemark 2016 hat Dominic sogar einen 14-tägigen Trainingsblock auf Mallorca absolviert. Mental, physisch und psychisch radelte Dominic auf diesen Termin hin.

 

Seine Vorbereitungen liefen schon seit Januar im Kopf bis letztendlich die Tage näher rückten um das TUN umzusetzen. Er organisierte sein Team, hielt Besprechungen mit ihnen ab, plante und berechnete sein Ernährungskonzept um genügend Kraft und Ausdauer während dem Rennen zu haben.

 

Dominic überlegte immer was ist wenn, also den „worst Case“, um dann schon eine Lösung parat zu haben. Betreut wurde Dominic durch Nadine und Bernd (Papa).

 

Das erklärte Hauptziel war die Qualifikation für das Race Across America (RAAM), das härteste Radrennen der Welt. Er wollte unbedingt die RAAM Qualifikation schaffen.

 

Der Samstag 04 Juni 2016 rückte zum Greifen nah. Am Donnerstag fuhr das Team mit vollem Bus nach Melfar. Als wir abends ankamen hatten wir dank der guten Organisation des Veranstalters bereits unseren Campingstandort zugewiesen bekommen und konnten unser Zelt sofort aufbauen.

 

Am Freitag war noch ein (fast) freier Tag für das Betreuerteam und Dominic radelte die Streckenvarianten ab. Das Versorgungszelt fand auch seinen Platz und die Übergabepunkte der Getränkeflaschen und der Flüssignahrung wurde festgelegt und die Übergabe getestet. Nachdem die Tag- und Nachtbekleidung für das Rennen hergerichtet war wurden noch die letzten Punkte für Samstag durchgesprochen, die Startnummer 124 und der Zeitnahmechip montiert. Zusätzlich mussten die RAAM Qualifyer ein Schild mit der Aufschrift „RAAM“ hinten an das Rad montieren damit andere Fahrer nicht zu dicht vor den RAAM Qualifyern einscherten, da ja Windschattenfahrverbot galt.

 

Dominic hatte sein Ziel die RAAM Qualifikation nie vergessen und immer vor Augen, Körper und Geist wollten das Gleiche. Seine Ernährung hatte er bereits nach dem Freitags-Frühstück umgestellt und sich und seinen Körper darauf eingestellt.

 

Das Betreuerteam hat sich am Abend noch ein Stück Fleisch gegrillt und dann war auch schon relativ früh Bettruhe angesagt.

 

Samstag 06. Juni 7:00 Uhr wecken. Nach einem kurzen Frühstück für die Betreuer und etwas Flüssignahrung für Dominic wurden die vorbereiteten Kisten mit dem Material für die nächsten 24h in das Versorgungszelt gebracht. Gut gelaunt und hoch motiviert ging Dominic nochmal in sich um seine Ziele nochmals durchzugehen.

 

Um 8:30 Uhr hat er seine „Fahrradklamotten“ dann angezogen, seine Rennräder nochmals bis aufs Detail überprüft und Luft nochmals nachgepumpt. Um 9:00 Uhr setzte sich Dominic auf einen Stuhl im Schatten und ging in sich. „Ruhe vor dem Sturm und noch mal abkühlen“.

 

Beim ersten Rennen ohne Windschatten sollten mindestens die 600 km fallen, das Hauptziel war ganz klar das Erreichen der 400 Meilen (644 km) und damit die Qualifikation für das RAAM. Sollte noch etwas Zeit übrig bleiben, wollte Dominic möglichst nahe an die 700 km Grenze heranfahren.

 

Um 9:50 Uhr musste er am Startblock 1 sein, dieser war für die RAAM Qualifyer.

 

Kurz vor 10 Uhr kam dann der Countdown 5,4,3,2,1 und los….       

 

Im Rennverlauf zeigte sich bald, dass die 600 km Marke erreichbar ist. Dafür waren 7 Runden auf der 44,8 km und 20 Runden auf der 14,6 km Strecke geplant. In Runde 5 machte sich durch die erhöhte Trinkmenge aufgrund der Wetterbedingungen (ca. 28°C und kaum Wind) der Magen bemerkbar und ein kurzer Stopp wurde notwendig. Nach einer kleinen Anpassung der Getränkemischung seitens des Betreuerteams ging es aber ohne Probleme gleich weiter. In dieser Pause informierten wir Dominic bereits, dass es ein interessantes Rennen wird und es um eine gute Platzierung geht. Nach 10:08:18 waren dann die ersten 7 Runden und somit 313,6 km mit einem Schnitt von über 31 km/h erledigt. Nun ging es auf die 14,6 km lange Nachtrunde. In Runde 12 gab es dann noch einmal eine kurze Pause, die Nachtbekleidung wurde angezogen, das Licht wurde montiert und der Schulterbereich etwas gelockert.

 

Das Team wusste schon aus den vergangenen Rennen, dass Dominic von 02:00 Uhr bis 04:00 Uhr morgens einen Tiefpunkt bekommen kann. Diese Situation hatte das Team insoweit im Griff, dass Dominic die ganze Nacht von seinem Team bestens betreut und angefeuert wurde. Neben Klapperhänden, Ratschen und mit Sprüchen beklebten Getränkeflaschen kamen auch Kuhglocken zum Einsatz, was uns bei den vielen Dänen sofort als Fremde enttarnte. Auch hatten wir vor Ort den Vorteil, dass die Dunkelheit hier nur ca. 3 Stunde war und wir eine wunderschöne Abend- und Nachtdämmerung wahrnehmen konnten. Kurz nach 02:30 Uhr stand plötzlich ein verkleidetes Teammitglied mit blinkenden Hasenohren auf der Straße…. Dominic dachte schon er halluziniere als er unsere Überraschung sah und grinste!

 

Langsam wurde es auch schon wieder hell. Es wurde jetzt auch klar, dass die 600 km Marke locker fallen wird und auch die 644 km gut erreicht werden, wenn nichts Unvorhergesehenes passiert. Doch was danach? Jetzt kam die Zielsetzung vom Betreuerteam: Während der ganzen Stunden hatte das Team auch immer die Rangliste beobachtet, wo steht Dominic, sind alle Runden gezählt, was kann er jetzt erreichen, wie wird geplant? All diese Fragen wurden innerhalb des Teams besprochen, es wurde gerechnet und sein Team kam zu dem Ergebnis, dass Dominic einen Treppchenplatz erreichen konnte und auch die 700 km schafft. Als Dominic dann in Runde 29 an der ersten Übergabe-Station vorbei kam riefen wir ihm zu, dass ein Treppchenplatz erreichbar ist. An der zweiten Übergabe-Station bekam er dann die Platzierung genannt, dass er auf Platz 2 landen wird, … wenn!

 

Die 600 km Marke fiel mit 605,6 km nach 19:33:06 Stunden um 5:33 Uhr am Morgen.

Das Team feuerte ihn mit den Worten RAAM... RAAM... RAAM… an. Und los ging er.

 

Das Hauptziel, die RAAM Quali zu schaffen lag nur noch 39 km entfernt und es waren noch 4,5 Stunden zu fahren. Nach 20:57:34 Stunden Fahrzeit und 649,4 km war es dann soweit – RAAM Quali geschafft. Als Dominic dann bei seinem Team vorbei fuhr saß er aufrecht, lächelte und schrie einen Freudenschrei aus „Ja…Ja…Ja… geschafft“. Ein Papierbanner wurde vom Team erstellt und in der nächsten Runde sichtbar hochgehoben. Ein Grinsen zog über sein Gesicht.

 

Seine Augen strahlten, sein Gesicht war nicht mehr angespannt. Ganz gelassen fuhr er weiter. Noch knapp 3 Stunden und ein harter Kampf um Platz 2, 3 oder 4 lagen vor ihm.

 

Irgendwann trat Erschrecken beim Team auf, denn Dominic ist noch nicht da??? Was ist los, ist was passiert, ist er gestürzt, hat er andere Probleme zu lösen? Endlich kam er und rief uns beim vorbeifahren zu, dass er eine Reifenpanne hatte. Gott sei Dank es ging ihm gut.

 

Nun war das Betreuungsteam gefordert ihn ständig zu informieren und seine Motivation aufrecht zu halten bzw. langsam zu steigern.

 

Er bekam genaue Anweisungen, wie lange noch, wo er steht, wer seine Gegner sind und… und… und. Somit konnte Dominic sich und sein Kräfte dementsprechend wieder einsetzen und neu mobilisieren.

 

Dominic hatte sich und sein Ziel wieder voll im Griff. Das Treppchen zu besteigen war eingefräst. Er radelte und radelte und hat dabei nie das Lächeln vergessen. Immer wieder schwankte er zwischen Platz 3 und Platz 2. Sein Betreuerteam puschte ihn mental und verbal auf Platz 2.

 

Um kurz vor 09:00 Uhr strampelte er seine letzte Nachtrunde mit 14,6 km. Er hatte immer noch einen Schnitt von 31,00km/h, eine enorme Leistung für diesen Zeitraum.

 

Ihm wurde die Schlussrunde von den Betreuern zugerufen und jetzt geht es um die Wurst. Die letzten 54 Minuten auf der Schlussrunde verlangten vom Betreuerteam und dem Radler alles ab, drücken, drücken war angesagt. Dominic hörte auf sein Team und gab was er konnte….er wurde schneller und schneller. Die Temperaturen stiegen aber auch wieder kräftig an…, wir hatten Sonne satt.

 

Was sagt die Rangliste? Nach jeder Runde wurde sofort geschaut, wo steht Dominic?

Oh, da fehlt eine Runde, sofort lief einer vom Team zur Kontrollstelle und reklamierte.

 

Die Uhr sagt noch 15:00 Minuten. Das Team rief Dominic zu „gut so, gib noch eine Schippe drauf und Du hast den zweiten Platz sicher“. Man sah es in seinem Gesicht an ja, ja ich will den zweiten Platz. Die Uhr sagt noch knappe 10 Minuten. Das Betreuungsteam forderte noch zwei Runden ein, gib alles was Du hast. Vorletzte Runde in 05:06 Minuten, die letzte, 10te Runde, gab Dominic alles und in 04:53 Minuten war er da … geschafft! Platz 2 sicher hatte er sicher. Diese letzte, 10te Runde war sein persönlicher Sieg, denn nur 1,9 km trennten ihn vom Platz 3.

 

Es war ein Radler Kampf der Giganten.

 

Als wir dann Dominic sahen waren seine ersten Worte: „und ich stehe wirklich auf dem Treppchen, ja ja ja?“

Man sah in seinem Gesicht eine Erleichterung und zwei kleine Freudentränen die kullerten.

Herzlichen Glückwunsch!

 

 

 

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05.06.2016 Glocknerkönig

Nach meinem ersten Auftritt beim Glocknerkönig im vergangenen Jahr sollte in diesem Jahr eine Wiederholung folgen. Die Anreise hierzu fand bereits am Donnerstag vor dem Wettbewerb statt. Gemeinsam mit meiner Frau fuhr ich zu unseren Freunden nach Wörth im schönen Rauriser Tal. Der Freitag wurde zu einem letzten kleinen Test genutzt. Von Wörth ging es über Rauris nach Embach und über eine schöne Abfahrt hinab ins Salzachtal. Nach wenigen Kilometern entlang des Salzachtalradwegs war Taxenbach erreicht. Von dort ging es über einen drei Kilometer langen Anstieg mit zehn Prozent hinauf zur Rauriser Höhe und zurück nach Wörth.

 

Am Samstag stand noch eine kurze lockere Einheit auf dem Programm. Lediglich drei kurze Sprints aus dem Stand heraus forderten mich ein klein wenig. Der Rest des Tages verging mit Rad putzen, Unterlagen abholen und Nudeln essen in Bruck. Nach einer kurzen Nacht bin ich kurz vor 4 Uhr aufgewacht. Egal, der Wecker hätte sowieso gleich geklingelt. Vor dem Frühstück ein kurzer Blick nach draußen. Es war zwar bewölkt aber trocken. Eine halbe Stunde später sah es ganz anders aus. Ein Wolkenbruch ließ meine Stimmung rapide in den Keller sinken. Bei noch leichtem Regen kam ich kurz nach 5:30 Uhr mit dem Auto in Bruck an. Nach letzten Vorbereitungen ging es zum Einrollen. Der Regen hatte zwischenzeitlich aufgehört aber die Straßen waren noch nass. Kurz vor 7 Uhr stand ich am Start der 21. Auflage des Glocknerkönigs. Bedingt durch mein gutes Ergebnis aus dem Vorjahr ging ich aus dem 1. Startblock ins Rennen. Auch in diesem Jahr fand der zwischenzeitliche Klassiker unter den Radrennen wieder großen Anklang. Auf beiden Strecken waren insgesamt 2237 Radsportler am Start. Darunter auch Teilnehmer aus Russland und Australien. Für die klassische  Strecke die von Bruck zum Fuschertörl führt entschieden sich 2134 Teilnehmer. Hier heißt es für die Radsportler 1671 Höhenmeter auf einer 27,3 Kilometer langen Strecke zu bewältigen.

 

Pünktlich um 7 Uhr fiel der Startschuss im auf 757 Meter hoch gelegenen Bruck. Wegen der nassen Strecke mussten sich alle Teilnehmer voll konzentrieren um Stürze  zu vermeiden. Trotz der widrigen Bedingungen wurde von Beginn an ein hohes Tempo gefahren. Bis zur Mautstelle in Ferleiten galt es die ersten 488 Höhenmeter zu bewältigen. Hier waren auch schon die ersten 14,5 Kilometer gemeistert und ich lag nach 32:11 Minuten auf dem 229. Platz. Im weiteren Streckenverlauf waren alle Teilnehmer voll gefordert. Galt es auf den letzten 12,8 Kilometer doch noch stolze 1283 Höhenmeter hinter sich zu bringen. Dichter Nebel erwartete uns auf dem 1859 Meter liegenden Hochmais. Nun mussten alle Athleten die letzten Kräfte mobilisieren. Auf den letzten Metern bis zum Ziel erwartet die Teilnehmer noch eine kurze Rampe. Nach 1:33:05 Stunden überquerte ich die Ziellinie am 2428 Meter hohen Fuschertörl. Dies bedeutete Platz 81 in der Gesamtwertung unter den letztlich übrig gebliebenen 2088 Radsportlern. Mit dem neunten Platz in der Altersklasse unter den 516 Finishern konnte ich mein starkes Ergebnis krönen. Den Gesamtsieg sicherten sich bei den Damen die Hamburgerin Christina Rausch mit einem neuen Streckenrekord in 1:29:39 Stunden. Bei den Herren siegte Johannes Berndl aus Trostberg in 1:18:12 Stunden.                             

Matthias Maier

 

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08.05.2016 Trainingslager Oberschwaben

Sonne, angenehme Temperaturen und wenig Wind. Das sind die Voraussetzungen, die sich ein jeder Radler wünscht. Und genau diese Bedingungen hatte die Radsportgruppe des TB-Untertürkheim beim diesjährigen Radtraining über Himmelfahrt.

 

Wir sind, wie in den Jahren zuvor, eine gemischte Teilnehmergruppe von Rennradlern und Touren-/Mountainbiker. Dazu auch noch auf unterschiedlichem Leistungsniveau, aber das kriegen wir gut hin. Am Morgen meist pünktlich um 10:00 Uhr fahren wir gemeinsam los und man hat bereits einen Plan, wie und wo sich die Gruppe aufteilt. Am Abend sind alle fast zeitgleich gegen 16 Uhr zurück. Bei einem Bier, zumindest das Erste ist alkoholfrei, erzählt man sich glücklich all die tollen Dinge, die man tagsüber erlebt hat. Natürlich kommen die Autofahrer wie immer bei den Erlebnissen sehr schlecht weg. Gut dass wir alle Radfahrer sind. Großen Eindruck machen die landwirtschaftlichen Maschinen. Diese Monster werden augenscheinlich jedes Jahr größer und unheimlicher. Bei Begegnungen auf den schönen Nebenstraßen ist oftmals anhalten und absteigen angesagt. Apropos Nebenstraßen, die sind denke ich der Hauptgrund weshalb sich die Radsportabteilung des TB-Untertürkheim schon seit vielen Jahren im Oberschwäbischen Allgäu ein verlängertes Wochenende gönnt. Herrlich ausgebaut, entdecken wir - oftmals auch unfreiwillig - immer neue Wege und Perspektiven der herrlichen Landschaft.

 

Unser Quartier, der Landgasthof Grüner Baum in Hochdorf an der Riß, etwas südlich von Biberach gelegen, ist der ideale Ausgangspunkt für unsere Tagestouren. Unser Aktionsradius erstreckt sich auf die südlich von Biberach gelegene Landschaft. Die größeren Städte werden umfahren und in den kleineren halten wir auf Wunsch eines einzelnen Radlers auch schon mal für einen Kaffee und (zwei Stück) Kuchen an. Meist sind es Tagesstrecken zwischen 100 und 150km, die zurückgelegt werden. Bei guter Laune geht es dann auch mal runter bis zum Bodensee.

 

Wer es sich zeitlich leisten kann, fährt bereits am Mittwoch vor dem Feiertag mit dem Rad in Untertürkheim los und die gleiche Strecke am Sonntag auch wieder zurück. Das ergibt dann  an diesem verlängerten Wochenende für manche Teilnehmer eine stattliche Kilometerleistung von mehr als 600km. Mit dieser Grundlage schaut man dann schon etwas gelassener auf die Herausforderungen, die sich der Eine oder Andere für das Jahr gesetzt hat. Alb-Extrem, Dreiländergiro, Maratona dles Dolomites, Ötztaler und Arlberg-Giro können jetzt kommen.

 

Der nicht so ambitionierte Autor dieser Zeilen freut sich auf jeden Fall schon auf das Trainingslager im nächsten Jahr.

 

Teilnehmer: Alois Kilb, Ariane Prinzing,  Matthias Maier, Siegfried Tews, Stefan Taschke, Susanne Taschke, Thomas Zaiser, Uli Rieger, Wolfgang Strittmatter

Siggi Tews

 

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08.05.2016 Trainingslager Oberschwaben 5 5 1

13.04.2016 MTB Fahrtechnik Kurs

Am Mittwoch den 13. April um 17:00 Uhr fand unser MTB Fahrtechnik Kurs mit 5 Teilnehmern und Start auf dem TBU Sportgelände statt.

Nach einem regnerischen Tag hatte es das sehr wechselhafte Aprilwetter erst im letzten Augenblick  mit uns gut gemeint und pünktlich zu Beginn unseres Kurses kam die Sonne heraus.

 

Als Kursleiter konnten wir mit Martin Kilb einen sehr erfahrenen Mountainbiker mit mehrjähriger Praxis in DH- und Enduro Rennen gewinnen.

 

Zuerst wurde auf einem durch Hütchen abgestecktem Parcours im TBU Gelände die Kurventechnik mit richtiger Blickführung eingeübt.

 

Danach fuhren wir gemeinsam auf den Kappelberg zur „Ebene“ um dort weitere Fahrtechniken wie „Grund- und Aktivposition und das Fahren in Steilpassagen mit Stufen kennenzulernen.

Dabei wurde auch die Technik des Wheelie- und Manual Impulses sowie Bunny-Hop und Wippe an einem zum Weg quer liegenden Hindernis geübt.

 

Zur Umsetzung des erlernten ging es weiter auf eine fahrtechnisch komplexe Strecke.

Dort konnte jeder einzelne Teilnehmer die vorher geübten Fahrtechniken unter der fachkundigen Anleitung durch Martin weiter verbessern.

Damit wurde ein erster Grundstein für den fahrtechnisch komplexen Umgang mit dem MTB auf schwierigen Wegen gelegt.

Um dabei die nötige Fahrsicherheit und den optimalen Fahrspaß zu haben, sollten diese Fahrtechniken durch regelmäßige Fahrpraxis weiter optimiert und immer wieder geübt werden.

In weiterführenden Kursen oder Selbststudium lassen sich auch andere Fahrtechnikinhalte wie z.B. „Verbesserung der Kurventechnik“ optimieren. 

 

Alle Teilnehmer konnten sehr zufrieden auf einen gelungenen Fahrtechnik Kurs zurückblicken.

Für alle MTB Sportler ist der Kursinhalt in Form von Kurzvideos zu den einzelnen Themen unter folgender  Internetseite anzuschauen:

 

http://www.pinkbike.com/news/tutorial-videos-polygon-bicycles-europe-2015.html

 

Alois Kilb

 

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10.04.2016 Anradeln

Am 10. April veranstalteten unsere Freunde vom RTC Stuttgart wieder das alljährliche Anradeln gemeinsam mit den Radsportlern des TBU. Nachdem diese schöne Veranstaltung im Vorjahr wegen schlechtem Wetter ausfallen musste, herrschten in diesem Jahr bessere Bedingungen.  Wie in den Vorjahren war der Startpunkt das Sportgelände des TBU im schönen Gehrenwald. Schon traditionell stellten wir mit Stefan Taschke wieder den Tourguide. Als Strecke wählte Stefan die „Königsetappe“ unserer Ausfahrten im Rahmen des Mittwochtraining. Dabei führte er die 22 Radler ins Remstal und über das Walkersbacher Tal nach Welzheim. Über Schloßhof, Fautspach, Sechselberg, Waldrems und den Stiftsgrundhof ging es zurück nach Winnenden. Die letzten Kilometer über Waiblingen und Fellbach stellten letztlich keine Probleme mehr dar. Als Ausklang saßen wir bei leckeren Kuchen gemeinsam in unserer Vereinsgaststätte und führten noch nette Gespräche.

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27.03.2016 Trainingslager Mallorca

Bereits vor dem offiziellen Saisonstart zog es die Radsportler des TBU vom 19. März bis 02. April wieder nach Mallorca zu einem Trainingslager. Mit dem in Port d´ Alcudia gelegenen Hotel Viva Tropic gab es in diesem Jahr auch eine Neuerung. Fünf Mitglieder der Abteilung folgten letztlich der Einladung und genossen die schöne Atmosphäre und das gute Essen im neuen Quartier. Letzteres war vor allem sehr wichtig für die sportlichen Betätigungen. Je nach Leistungsstand bewältigten die Teilnehmer unterschiedliche Distanzen auf dem Rennrad. In verschiedenen Gruppen ging es dabei entweder in die Berge des Tramuntana Gebirges oder flach bis wellig ins Landesinnere. So kamen alle Radsportler auf ihre Kosten und konnten sich erste Grundlagen für die bevorstehende Saison erarbeiten. Auch das gute Wetter spielte dabei eine herausragende Rolle. Lediglich an einem Tag hatte Petrus kein Einsehen mit den Radlern und lies es den ganzen Tag regnen. Ansonsten herrschten bei Temperaturen von teilweise über 20 Grad nahezu optimale Bedingungen. Kuriositäten am Rande waren das überbuchte Flugzeug beim Hinflug sowie ein abgestürzter Bordcomputer beim Rückflug. Beides brachte den Verfasser des Berichts zwar etwas ins Schwitzen, ging aber letztendlich gut aus.       

 

Matthias Maier        

 

 

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03.10.2015 Tourenrad- Eröffnungsfahrt

Auch in diesem Jahr fand am 3. Oktober wieder unsere geplante Tourenrad – Eröffnungsfahrt statt.

 

Morgens um 10:00 Uhr fanden sich Ariane, Alois,Ivo, Thomas, Uli, und einem Gastmitfahrer zum Start bei unseren TBU Sportheim ein. Da unsere Vereinsgaststätte an diesem Tag geschlossen hatte, mussten wir eine andere Einkehrmöglichkeit auf unserer Tour einplanen. Unsere Strecke führte uns zuerst entlang der Weinberge des Kappelbergs nach Fellbach. Von dort ging es weiter durch das Tal des Schüttelgrabens zum Stadion des Waiblinger Fussballvereins an der Rems. Der nun folgende Radweg führte uns über die Feldwege nach Korb und dann entlang der alten Bundesstraße in Richtung der Ortschaft Schelmenholz. Im schattigen Wald erfolgte dann der Weiterweg auf den 420m hohen Korber Kopf. Hier konnten wir zum ersten Mal die Aussicht in Richtung Stuttgart genießen...

 

In schneller Fahrt brausten wir nun hinunter zum Hanweiler Sattel um von dort aus wieder den Gegenanstieg durch den Wald zum Aussichtspunkt Hörnleskopf in Angriff zu nehmen. Auf dem 425m hohen Hörnleskopf legten wir die erste Frühstückspause ein und genossen die herrliche Aussicht auf die umliegenden Dörfer des unteren Remstals.

 

Frisch gestärkt konnten wir danach den Weg hinüber zum 440m hohen Kleinheppacher Kopf in Angriff nehmen. Zufrieden erreichten wir nun auch den dritten Aussichtspunkt des Tages, welcher auch noch die Sicht in das mittlere Remstal sowie zu Schwäbischen Alb ermöglichte. An der Hangkante war bereits ein Gleitschirmflieger in der Luft um mit seinem Fluggerät in die Thermik des jungen Morgens zu nutzen. Unsere Weiterfahrt führte uns nun über verschiedene Waldwege weiter bis hinauf zur auf 520m hoch gelegenen Waldgaststätte Buoch. Dort legten wir unsere Mittagspause mit einem deftigen Mittagessen ein.

 

Nachdem unsere Mägen zufriedengestellt waren konnten wir die Rückfahrt antreten. Der Weg führte uns zuerst auf dem Remstal Höhenweg weiter auf der Buocher Höhe in Richtung der Ortschaft Hösslinswart. Hier hatten wir eine herrliche Aussicht über das mittlere Remstal bis hin zu den Kaiserbergen. Über dunkle Waldwege ging es dann zurück bis zum Breuningsweiler Sattel. Von dort aus konnten wir hinüber zu unserem morgendlichen Weg zum Korber Kopf und hinunter zur 150 Höhenmeter tieferliegenden Ortschaft Hanweiler schauen. Nun tauchten wir erneut in den Wald ein und unsere Weiterfahrt führte uns über Wald- und Weinbergwege hinunter nach Korb und dann nach Kleinheppach. Über Beinstein und unserem schon bei der Hinfahrt bekannten Schüttelgraben gelangten wir am Spätnachmittag zurück nach Untertürkheim.

 

Insgesamt haben wir auf teilweise schmalen Waldwegen eine Fahrstrecke von 57km mit über 900 Höhenmetern zurückgelegt. Alle Teilnehmer konnten müde, doch sehr zufrieden auf eine gelungene Tour zurückblicken.

 

Alois Kilb

 

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02.08.2015 MTB Tour Pfälzer Wald

Am 2. August pünktlich um 7:30 Uhr startete unsere geplante MTB Tour mit 5 Teilnehmern über die Berge des Pfälzer Waldes. Mit zwei Fahrzeugen und unseren Bikes fuhren wir nach Neustadt a.d.W. zum Startpunkt am Parkplatz des Stadionbades auf 150 m Meereshöhe. Das Thermometer zeigte bereits morgens bei unserem Start um 10:00 Uhr +24°C an.

 

Unsere Strecke führte uns auf steilem Weg auf die über der Stadt gelegene Ruine Wolfsburg. Von dort ging es weiter über bewaldete Wege am Berg entlang bis hinauf auf den 554 m hohen Gipfel des „Weinbiet“. Auf unserem Weg hatten wir immer wieder eine herrliche Aussicht auf das Pfälzer Flachland bis hinüber zum Nordschwarzwald. Der nun folgende schmale Trail hinab ins Schlangenbachtal erforderte unsere gesamte fahrerische Aufmerksamkeit. Im schattigen Kiefernwald war es bei „Natur pur“ angenehm zu fahren und die Hitze des Tages war noch erträglich. Bei der „Alten Schanze“ überquerten wir nach zwei Fahrstunden zum ersten Mal auf unserer Tour eine Autostraße. Nun ging es auf der anderen Seite des Tals einen steilen Forstweg hinauf zum 540 m hohen „Stoppelkopf“ wo wir dann unsere erste Vesperpause eingelegt haben.

Frisch gestärkt konnten wir danach den Abwärts-Trail mit über 400 Höhenmeter hinunter ins Tal des Speyerbachs in Angriff nehmen, welcher in verschiedenen Wegstreckenteilen ebenfalls unsere gesamte fahrtechnische Aufmerksamkeit erforderte.

 

Zufrieden und ohne nennenswerte Stürze erreichten wir nun den Ort Lambrecht. Die Lufttemperatur des Sommertages hatte nun schon den Wert +30°C überschritten und unsere Trinkflaschen waren leer. Da am Sonntag alle Geschäfte geschlossen waren und nur ein kleines Eiskaffee offen hatte, entschlossen wir uns aus Kostengründen unsere großen Trinkflaschen an einem öffentlichen Brunnen mit Trinkwasser zu füllen. Ein Nachbar im Haus neben dem Brunnen erkannte unsere durstige Situation und lud uns zum Füllen unserer Flaschen in sein Haus ein. Dieses Angebot haben wir natürlich gerne angenommen. Nach einem sehr netten Gespräch mit unserem „Nothelfer“ konnten wir dann den längsten Anstieg des Tages bis zur Totenkopfhütte in Angriff nehmen, welche wir nach der Überwindung von 380 Höhenmetern auf schmalen Pfaden endlich erreichten. Da die Totenkopfhütte auch über die öffentliche Totenkopfstraße erreichbar ist, waren dort viele Spaziergänger unterwegs, ebenso auf unserem geplanten Weiterweg zur Kalmit. Deshalb tauchten wir sofort wieder in einsame Waldwege des Pfälzer Waldes ein und fuhren direkt ohne Kalmit - Schleife zum 619m hohen Berg „Hohe Loog“. Oben angekommen wartete das bewirtschafte „Hohe Loog Haus“ mit leckeren Speisen und Getränken auf uns. Auf der Terrasse hatten wir eine herrliche Aussicht über die gesamte Pfalz und dem angrenzenden Nordschwarzwald bis zur „Hornisgrinde“.

Nach dieser erholsamen Pause traten wir gestärkt unsere Weiterfahrt ins 470 Höhenmeter tiefer gelegene „Kaltenbrunnertal“ an. Der Weg nach unten führte über Treppenstufen aus Sandsteinplatten, was natürlich eine erhöhte Aufmerksamkeit und eine gute Fahrtechnik erforderte. Unten im Tal angekommen fuhren wir nach den Anstrengungen des Tages entspannt auf einem Radweg zu unserem Startpunkt zurück.

 

Insgesamt haben wir auf teilweise schmalen, steinigen Trails und Waldwegen eine Fahrstrecke von 45km mit 1410 Höhenmetern zurückgelegt. Alle Teilnehmer konnten müde, doch sehr zufrieden auf eine gelungene Tour zurückblicken. So war die Pkw-Reise zurück nach Stuttgart nur noch reine Routinesache.

 

Alois Kilb

 

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02.08.2015 Arlberg Giro

Sechs Radsportler vom TB Untertürkheim nehmen am Arlberg Giro teil

 

Als Sportler braucht man Ziele, auf die man hinarbeiten kann. Ein solches Ziel ist der seit einigen Jahren stattfindende Arlberg Giro, mit Start und Ziel in St. Anton am Arlberg. Die 149 km lange Strecke, auf denen 2400 Höhenmeter überwunden werden mussten, bewältigten in diesem Jahr ca. 1100 Teilnehmer. Darunter waren mit Nadine Endriß, Dominic Stadel, Ivo Kersten, Marc Schulz, Siegfried Tews und Thomas Zaiser auch sechs Radsportler des TB Untertürkheim. Besonders erwähnenswert ist die Leistung von Marc, der im Gesamtklassement mit einer Gesamtzeit von 5:14 Stunden und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 28,3 km/h einen hervorragenden 381. Platz belegte. Damit war Marc 45 Minuten vor dem nächstplatzierten TBU Radsportler im Ziel.  Siegfried konnte in seiner Altersgruppe den sehr guten 18. Platz belegen und wurde 659. im Gesamtklassement. Leider musste unsere Nadine aus gesundheitlichen Gründen das Rennen vorzeitig abbrechen.

 

Hier die persönlichen Eindrücke von Siegfried Tews:

Schlimmer geht immer – das war so ziemlich die schrecklichste Radfahrerei die ich jemals mitgemacht habe. Der Wetterbericht hat vorausgesagt, dass es beim Start um 6 Uhr ein 50%iges Regenrisiko gibt und dann mit großer Wahrscheinlichkeit trocken bleibt. Die Wirklichkeit sieht aber ganz anders aus. Beim Start ist es trocken, aber nach ca. 3 km am Anstieg zum Arlberg, Nieselregen, was beim Anstieg ja nicht so schlimm ist. Die Geschwindigkeit ist gering und bei der Stramplerei wird einem schon warm. Ganz anders dann bei der Abfahrt nach Bludenz, der Nieselregen geht in wolkenbruchartigen Regen über. Starker Nebel und eine komplett beschlagene Brille machen die Abfahrt, die sonst mit Spitzengeschwindigkeiten bis 90 km/h gefahren wird zu einem echten Himmelfahrtskommando. Ich sehe zeitweise noch nicht mal mehr den Vordermann. Ein neben mir fahrender ruft mir zu: „Bei dir zittert das ganze Rad“. Was durchaus stimmt, ich weiß aber nicht ob aus Angst oder vor Kälte. Die Temperaturen sind nämlich ebenfalls im unteren einstelligen Bereich. Ich friere.


Endlich und ohne Schaden am Abzweig ins schöne Montafon. Die nächsten 25 km bis nach Partenen geht es flach bis leicht bergan, es sind ja nur 510 Hm zu überwinden. Der Regen hält sich durch das komplette Montafon. Nichts zu sehen von der schönen Landschaft, nur die Voraus- und Nebenherfahrenden. Was das beim Windschattenfahren bedeutet wollt ihr euch nicht vorstellen. Abgesehen vom Regen trifft dich der Wasserstrahl vom Hinterrad des Vorausfahrenden genau ins Auge. Ich bin nass bis auf die Haut und es ist saukalt, die Füße sind fast nicht mehr zu spüren, dass sie noch da sind kann ich dem quak, quak Geräusch entnehmen, welches bei jeder Kurbelumdrehung in den Schuhen entsteht. Mittlerweile habe ich die Brille abgenommen und tatsächlich kann ich jetzt etwas besser sehen. Den Regen spüre ich nicht mehr und an der „Labestation“ in Partenen halte ich nicht an. Getränke muss ich nämlich nicht nachfassen, nehme an, ich habe durch die Gischt vom Hinterreifen des Vordermanns und durch das Luftschnappen mit offenem Mund, genügend Flüssigkeit abbekommen. Ab jetzt geht es mächtig hoch bis zur Bieler Höhe (2032m üM) mit Steigungen von mehr als 12% auf einer Länge von ca. 15km. Warum mach ich das nur. Für meine Kondition habe ich zudem die falsche Übersetzung und bleib manchmal fast auf dem Pedal stehen. Elende Quälerei. Endlich oben auf der Bieler Höhe. Diesmal genehmige ich mir eine halbe Semmel, Getränk brauche ich noch immer keines. Die Abfahrt ist mir jetzt sehr willkommen. Der Spaß, den ich sonst dabei empfinde, kommt wegen der nassen Straße trotzdem nicht auf. Im oberen Bereich ist es sehr steil mit 4 Kehren, danach geht es ca. 40 km immer leicht bergab. Ab Galtür finde ich endlich zwei geeignete Mitfahrer, mit denen ich  mich in der Führungsarbeit abwechsle. So geht es in rasanter Fahrt und Geschwindigkeiten zwischen 35 und 50 km/h durch Ischgl, Kappel, See das Paznauntal hinunter bis Pians. Die letzten 20 km wieder hoch bis St. Anton sind dann trocken und mit moderaten Anstiegen. Im Ziel scheint die Sonne und die bereits eingetroffenen Mitstreiter halten die Hände zur Gratulation entgegen. 

Was für ein toller Tag, das müssen wir unbedingt im nächsten Jahr wiederholen.

 

Weitere Informationen zum Event und zu den Ergebnissen gibt es hier:
www.arlberg-giro.com

 

Siegfried Tews

 

 

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02.08.2015 Arlberg Giro 3.3 5 3

18.07.2015 24h Kehlheim

24h Radfahren – klingt sehr lange und ist doch reizvoll. Am 18./18. Juli 2015 stellte sich ein TBUler dieser Herausforderung während zur gleichen Zeit das TBU Sportfest am Gehrenwald stattfand.

 

Die Idee etwas länger Rad zu fahren als sonst üblich keimte schon seit einem Jahr bei Dominic Stadel in den Gedanken und im Frühjahr 2015 war es dann soweit. Auf der Meldeliste für das 24h Rennen in Kelheim stand Dominic Stadel für den TB Untertürkheim als Solofahrer gelistet. Ganz Solo war er jedoch nicht. Vom Streckenrand aus wurde er von TBUlern und der Familie betreut. Die TBuler die zu Hause geblieben sind und beim Sportfest teilnahmen waren in Gedanken auch bei Dominic. Sie unterstützten ihn immer wieder mit Aufmunterungen per Telefon, Email oder WhatsApp. Alleine geht bei uns niemand auf die Reise – der Verein steht immer hinter seinen Sportlern.

 

Angereist wurde am Freitag vor dem Rennen um noch einen der raren Zeltplätze in einem der Fahrerlager nahe der Strecke zu ergattern. Nach dem Zeltaufbau wurde die Startnummer abgeholt und das Rad für den nächsten Tag fertig gemacht. Bevor es dann ans Abendprogramm ging wurde die Strecke noch kurz mit dem Rad besichtigt. Man muss ja wissen worauf man sich eingelassen hat…. Anschließend ließen Dominic und das Betreuerteam den Abend gemütlich in Kelheim ausklingen und besuchten die super organisierte italienische Nacht. Nach einer fast ruhigen Nacht – diese war bereits um 7:30 Uhr zu Ende - wuchs die Nervosität dann etwas. Eigentlich will man starten, das Rennen geht jedoch erst um 14 Uhr los. Was soll man also in dieser Zeit machen? Die Zeit wollte nicht vergehen…. Endlich war es Zeit für die Fahrerbesprechung, gefolgt vom Umziehen und dann kam, was kommen musste: Regen! Rechtzeitig zum Start hörte dieser wieder auf, dafür wurde es dann richtig schwül. Dominic stand im Starterfeld und um Ihn herum noch viele weitere Starter. Insgesamt gab es 146 männliche Solostarter, einige weibliche Solostarter und dann noch die vielen Teamfahrer. Alle warteten gespannt auf den Starschuss.

 

Um 14 Uhr war es endlich soweit, neben dem Alten Hafen fingen die 24 h an zu laufen. Die Starterspitze raste mit hohem Tempo der Bergwertung und der Möglichkeit eines Preisgeldes in der ersten Runde entgegen. Die Einzelfahrer ließen es etwas langsamer angehen. Unser Dominic fuhr in den ersten Runden in einer schnellen Gruppe um die Vorjahressiegerin Alexandra Mitschke los. Hier war er schon auf Platz 27. Er versuchte aber auf Anweisung seines Betreuerteams sein eigenes Tempo zu finden, da das Anfangstempo viel zu schnell war um 24h durchzuhalten. Die Versorgung vom Straßenrand aus klappte prima, auch das Magengrummeln, das nach ein paar Runden einsetzte, konnte in den Griff bekommen werden. Der erste längere Stopp kam dann in Runde 13 um die Warnweste anzuziehen und das Licht zu montieren. Hier lag Dominic schon auf Platz 17. So ging es dann in die noch immer schwül-warme Nacht. Kehlheim unterstütze die Teilnehmer auch dadurch, dass die Rennstrecke im Städtchen durch das Festzelt geführt wurde. Hier war Party angesagt und die Besucher bejubelten und motivierten die Radler. An der Strecke war ebenfalls Livebeschallung mit Musik und die Zuschauer unterstützen die Fahrer fast die ganze Nacht durch. Diese Atmosphäre muss man einfach mal erlebt haben. So war es dann kein stummes Fahren durch die Nacht. Als es später abkühlte kamen in Runde 17 und 21 dann eine Windweste und die Knielinge zum Einsatz. Hier war er schon auf Platz 13 vorgefahren. Gefühlt wurden es auch weniger Fahrer auf der Strecke, einige legten sich wohl für eine kurze Schlafpause hin. Aber unser Dominic fuhr die ganze Nacht durch! Das Betreuerteam versorgte ihn weiterhin fleißig vom Straßenrand aus, so dass es über die gesamte Rennzeit zu keinem Flüssigkeitsmangel oder Hungerast kam, auch wenn Dominic das Essen manchmal zu viel wurde. In den letzten Stunden der Nacht war es dann auch für Dominic sehr anstrengend die Konzentration aufrecht zu halten und er freute sich sehr, als die Sonne aufging und die Lebensgeister wieder zurückkehrten. Dem Betreuerteam ging es am Straßenrand ähnlich, man kämpfte mit der Müdigkeit und wechselte sich nachts mit einem kurzen Nickerchen und dem Versorgen von Dominic ab. Mit der Sonne stiegen auch wieder die Temperaturen schnell an, was die Windweste und Knielinge überflüssig machte. Auch der Verkehr auf der Strecke nahm wieder zu. So ging es dann in die letzten Stunden des Rennens. Um die Mittagszeit merkte man dann, wie die Teamfahrer langsam nervöser wurden, aber auch die Einzelfahrer zogen das Tempo wieder etwas an. Ab hier ging es dann darum die Platzierung zu sichern. Nach 23h 16 min beendete Dominic seine letzte zählende Runde nach über 605 km und 6.660 Höhenmeter in den Beinen. Er belegte einen sehr guten 11. Platz in seinem ersten 24 h Rennen. Die Rundenmittelzeit für den 16,4 km langen Kurs mit ca. 180 hm lag bei 37:44 min, die langsamste Runde (inkl. Pause) bei 49:27 min.

 

Zusammenfassend kann man sagen: Schön war es und manchmal härter als gewünscht. Das Gute dabei ist jedoch, dass man sich nachher nicht immer an alle Einzelheiten erinnert. Es war zwar das erste Langstreckenrennen für Dominic, bestimmt aber nicht das letzte. Den wie heißt es so schön – nach dem Rennen ist vor dem Rennen – und die Vorbereitungen für den Arlberg-Giro, hier starten 5 TBUler und den Ötztaler-Radmarathon, hier starten 2 TBUler, laufen. Dominic überlegt sich auch schon, ob er dieses Jahr nicht noch ein zweites 24 h Rennen angeht.

 

Ein Großer Dank geht an das Betreuerteam und die elektronisch anwesenden TBUler für die Unterstützung. Ebenso an die Organisatoren und Helfer aus Kelheim für ein sehr gut organisiertes Rennen.

 

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28.06.2015 Dreiländergiro Nauders

Einmal im Jahr das Stilfser Joch mit dem Fahrrad bezwingen. Das war beim diesjährigen Dreiländergiro auch das Ziel unserer Radsportler Christian Achenbach, Thomas Zaiser und Matthias Maier. Die Anreise erfolgte hierzu bereits am Freitag, also zwei Tage vor dem anspruchsvollen Alpenmarathon. Für Matthias reichte es sogar noch zu einer kleinen Trainingseinheit auf die Norbertshöhe. Am Samstag gab es dann noch eine lockere Ausfahrt gemeinsam zum Reschensee. Bereits zur Rückkehr am Nachmittag begann es zu regnen und am Abend folgte sogar ein Gewitter. In den Bergen ist so Naturschauspiel noch um einiges beeindruckender als in der Stadt. Kurz vor dem Start am Sonntagmorgen zeigte sich zwischen einzelnen restlichen Wolkenlücken aber schon wieder die Sonne.

 

Pünktlich um 6:30 Uhr fiel der Startschuss für die rund 2000 Teilnehmer der Lang- und Kurzdistanz. Schon bei der Auffahrt zum Reschenpass gab es freie Sicht auf den noch schneebedeckten Ortler sowie die umliegenden Berge. Bei der Abfahrt mussten die Akteure sich gegen den mächtigen Seitenwind stemmen. Ab Prad ging es dann mit bis zu 15 Prozent Steigung auf das 2797 Meter hoch gelegene Stilfser Joch. Nicht schlecht staunten die Radfahrer als sie dabei von zwei Mofas des Typs Kreidler Flory überholt wurden. Schwäbische Qualität ist eben nicht kaputt zu bekommen. Dem Stilfser Joch folgte der zwischenzeitlich komplett geteerte Umbrailpass hinab nach Santa Maria. Dort trennten sich die beiden Strecken. Für die Teilnehmer der Kurzdistanz führte der Rückweg durch das Münstertal und nochmals über den Reschenpass zurück nach Nauders. Unsere TBUler begaben sich hingegen auf die lange Strecke. Unmittelbar nach Santa Maria begann der Anstieg zum 2149 Meter hohen Ofenpass. Die Sonne heizte den Teilnehmern zwischenzeitlich ordentlich ein und Schatten gab es so gut wie keinen. Nach der Überquerung der Passhöhe ging es in rasanter Fahrt hinunter nach Zernez und weiter durch das Unterengadin. In Martina wartete nach der Grenze mit der Norbertshöhe der letzte Anstieg des Rennens.

 

Im Ziel in Nauders hatten letztlich 1209 Radsportler insgesamt 168 Kilometer und 3300 Höhenmeter bewältigt. Trotz weniger Trainingskilometer erreichte Christian nach 7:42:13 Stunden das Ziel. Im Gesamtklassement belegte er damit den 713. Platz sowie Rang 275 in der Altersklasse (AK) Herren 3. Für Thomas blieb die Uhr nach 7:28:41 Stunden stehen. Trotz Muskelkrämpfen erkämpfte er sich noch den 601. Platz insgesamt sowie Rang 126 in der AK Herren 2. Für Matthias der in derselben AK startete lief das Rennen mit dem 20. Platz nahezu perfekt. Er überquerte die Ziellinie nach 6:15:13 Stunden und belegte damit Rang 132 in der Gesamtwertung.

 

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07.06.2015 Glocknerkönig

BruckVor achtzig Jahren wurde mit der Großglockner Hochalpenstraße eine der schönsten Alpenpässe Österreichs eröffnet. Auch unter Radsportlern ist die Strecke, welche die Bundesländer Salzburg und Kärnten verbindet, allseits beliebt. Mit der 20. Auflage konnten die Ausrichter des diesjährigen Glocknerkönigs auch ein kleines Jubiläum feiern. Bei dem international besetzten Radrennen werden auf einer Streckenlänge von 27,7 Kilometer 1671 Höhenmeter überwunden. Für die klassische Strecke befindet sich der Start im auf 757 Meter hoch gelegenen Bruck.

 

Unter den 2188 Teilnehmern befand sich mit Matthias Maier auch ein Radsportler des TB Untertürkheim. Bei optimalen Wetterbedingungen fiel pünktlich um 7 Uhr der Startschuss. Schon kurz nach Rennbeginn lichtete sich das Fahrerfeld etwas. Mit über 40 Kilometer pro Stunde wurden die ersten noch flachen Kilometer bis Fusch bewältigt. Im Anschluss folgte der erste Anstieg zur Mautstelle in Ferleiten. Hier warteten bereits die Teilnehmer der Kurzdistanz auf ihren Start. Unmittelbar nach dem Passieren der Mautstelle beginnt das wahre Rennen. Der Neigungsmesser fällt nur noch kurzzeitig unter zehn Prozent. Erschwert wurde die Auffahrt durch zwei kurze Baustellen bei denen die Fahrbahnoberfläche aufgefräst war. Einzig das Durchfahren einiger Kehren brachte den Athleten etwas Erholung. Nach 1:32:51 Stunden erreichte Maier das Ziel am 2428 hohen Fuscher Törl.

 

Unter den 492 Teilnehmern der Altersklasse erkämpfte er sich mit dem achten Rang hierbei eine starke Top Ten Platzierung. Mit dem 83. Rang von letztlich 2162 Finishern gelang ihm auch in der Gesamtwertung ein gutes Ergebnis. Sieger des Rennens wurden bei den Damen Katrin Engelen aus dem Schweizer Root in 1:30:48 Stunden. Bei den Herren siegte der Deutsche Andreas Ortner aus Anger in 1:17:43 Stunden.

 

Um solche Leistungen abrufen zu können, ist regelmäßiges Training notwendig. Die Radsportgruppe des TB Untertürkheim trifft sich jeden Mittwoch um 18.00 Uhr beim Sportanlage Im Gehrenwald, Württembergstraße 121-123, 70327 Stuttgart. Angeboten werden Rennrad- und Mountainbike-Gruppen.

 

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31.05.2015 RTF "Rund um Stuttgart"

Am 31. Mai führten unsere Radsportfreunde vom RTC Stuttgart wieder ihre RTF „Rund um Stuttgart“ durch. Bereits zum fünften Mal waren hierbei Start und Ziel auf unserer Sportanlage im Gehrenwald.

 

Bei bestem Wetter konnte mit 707 Teilnehmern auch ein neuer Rekord erzielt werden. Natürlich ließen auch wir es uns nicht nehmen als Lokalmatadore mitzufahren. Mit Nadine Endriss, Dominic Stadel, Stefan Taschke, Siegfried Tews, Matthias Maier, Jürgen Eichacker und Stephan Abeck waren sieben Mitglieder unserer Abteilung am Start.

 

Kurz nach 8 Uhr ging es für die ersten fünf TBUler auf die B-Strecke über 123 Kilometer. Stephan als leidenschaftlicher Fan von Borussia Dortmund musste allerdings erst einmal das verlorene DFB Pokalfinale verdauen. Er startete gemeinsam mit Jürgen etwas später und folgte dem Rest der Truppe ebenfalls auf der B-Strecke. Zur Mittagszeit kehrten alle wohlbehalten zurück und genossen noch das wunderbare Wetter im schönen Biergarten.  

 

 

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30.05.2015 Albstadt Generation Race

Beim diesjährigen UCI MTB Weltcup in Albstadt kamen auch die Hobbybiker wieder nicht zu kurz. Wie im Vorjahr gab es im Rahmen des Kurzmarathons über die 24 Kilometer auch ein Generationenrennen. Startberechtigt sind hierbei Teams mit zwei Fahrern mit einem Altersunterschied von mindestens 20 Jahren. Nach der erfolgreichen Teilnahme im vergangenen Jahr stellte der TBU mit Gaspar Luzar und Matthias Maier auch wieder ein Team.

 

Für den jüngeren Gasper war dieses Rennen als Rookie auch eine kleine Feuertaufe. Während es bei der Anreise noch regnete zeigte sich vor dem Start die Sonne. Somit beste Bedingungen um auf der technisch einfachen und mit 480 Höhenmetern gespickten Strecke richtig Gas zu geben. Schon zu Beginn des Rennens bildete sich eine Spitzengruppe der Gasper und Matthias jedoch nicht folgen konnten. Somit waren beide für den Rest des Rennens auf sich allein gestellt. Trotz allem machten beide das Beste daraus und erreichten nach 58:31 Minuten das Ziel.

 

Unter den 60 Teams kämpften sich unsere beiden TBUler mit dem siebten Platz sogar noch unter die Top Ten. Der Sieg ging in diesem Jahr an das Team Stevens / Schubert Racing in der Zeit von 52:15 Minuten.              

 

      

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17.05.2015 Trainingslager Oberschwaben

Schon zum vierten Mal in Folge fand vom 13.05. bis 17.05. in Hochdorf/Riss unser Oberschwaben-Trainingslager statt. Mit Susanne Taschke, Ariane Prinzing, Nadine Endris, Dominic Stadel, Ulrich (Uli) Rieger, Stefan Taschke, Siegfried (Siggi) Tews, Thomas Zaiser und Matthias Maier nahmen hierbei insgesamt neun TBU-Radsportler teil. Während einige Teilnehmer die Anreise bereits sportlich mit dem Fahrrad bewältigten fuhr der Rest mit dem Auto. Schließlich musste ja auch die Zahnbürste eines jeden einzelnen mit dabei sein.

 

Im folgenden die Berichte der beiden Gruppen:

 

Bei den Mountainbikern stehen auf fremdem Geläuf überwiegend schöne Radtouren über Rad- und – ein bißchen Dreck muß sein – Wanderwege auf dem Programm. Für artgerechtes Training fehlt es uns an technischem Equipment – sprich Navigation.

Wie es am Vatertag sein muß, erwartete uns schönes Wetter und angenehme Temperaturen. Susanne ist auch etwas entwöhnt was Geländefahrten anbelangt. Deshalb folgten wir ihrem Vorschlag, über überwiegend asphaltierte Radwege nach Wolfegg zu radeln. So starteten wir, Susanne, Ariane und der Autor auf dem gut ausgebauten Radweg entlang der Bahnlinie zunächst Richtung Winterstettenstadt, dann weiter Richtung Bad Waldsee. Eigentlich hätten wir hier auch die Sportart wechseln können. Ein schön gelegener Seilklettergarten kann auch Spass machen, aber das Eiskaffee in Wolfegg lockte mehr. Also weiter, vorbei am Wurzacher Ried, von dort nach Süden zum Eiskaffee. Leider war diesmal nicht alles Gold was glänzt, Arianes „heiße Schokolade“ war ziemlich kalt, die Eisbecher aber wie gewohnt gut. Frisch gestärkt machten wir uns dann wieder auf den Heimweg, vorbei an Bergatreute , über Groigg und Bad Waldsee zurück nach Hochdorf. Mehr als 80km sind es geworden, aber das ist uns nicht so wichtig, wesentlich ist das Erlebnis.

Dieses Jahr zeigt ein ziemlich heftiges auf und ab beim Wetter, heute trocken und warm, morgen nass und kühl. Der Freitag zeigte sich gar von der ganz ungemütlichen Sorte. Saukalt und geregnet hat es nur einmal, von morgens bis abends. Also haben wir mal ein neues Thermalbad ausprobiert, Bad Buchau am Federsee. Sehr abwechslungsreich, empfehlenswert. Nur nicht mit beschichteten Kunststoffgläsern in der Brille. Die zeigten sich nicht saunatauglich.

Samstag Morgen und es regnet wieder. Wir dehnen das Frühstück etwas aus, Gegen 11 Uhr sieht es ganz gut aus. Susanne muß nach Hause, der Dienst in der Kirche wartet. Die Übriggebliebenen, Ariane und ich wollen uns ein bisschen Gelände gönnen, den Jakobsweg Richtung Bad Waldsee, je nach Geläuf können wir uns dann für eine größere oder kleinere Runde entscheiden. Für den Einstieg in den Jakobsweg müssen wir erst den Busenberg erklimmen. Kurz vor Eberhardzell geht’s dann rechts ab, über Scharben nach Unteressendorf. Hier beginnt unsere „Pilger“-etappe. Teils auf geschotterten Wegen, teils auf Waldpfaden geht es langsam Richtung Süden. Der durchweichte Boden verlangt gar eine kurze Schiebestrecke. Die „Dreckbären“ werden ihrem Ruf gerecht. Auch etwas Asphalt bekommen wir unter die Räder und ohne Umwege schaffen wir es nicht nach Bad Waldsee. Es ist noch nicht 12 Uhr, wir wollen gleich weiter Richtung Bad Schussenried. Aus den vergangenen Jahren ist mir noch ein Waldweg in Erinnerung. Aber Einheimische warnen uns vor der Nutzung, dieser Weg wird nicht mehr gepflegt und sei deshalb gefährlich. Nicht ganz freiwillig nutzen wir also die Strasse, wie ätzend. Kurz nach 13 Uhr erreichen wir über das Museumsdorf Kürnbach Bad Schussenried und entschädigen uns mit einer kleinen Zwischenmahlzeit und einem Weizenbier, natürlich alkoholfrei. Zeit für den Rückweg. Ariane braucht noch eine Information aus dem Thermalbad Bad Buchau, also erweitern wir unsere Runde. Über Oggelshausen, Eichen und Reute geht’s heim nach Hochdorf. Wieder sind es 80 km geworden. Das Abendessen haben wir uns verdient.

Für den Heimreisetag haben wir uns eine Tour am Südrand der schwäbischen Alb vorgenommen. Geplant ist von Schelklingen über das Schmiechtal nach Münsingen und zurück. Leider endet meine Karte schon 3 km nach Schelklingen. Also geht’s nach Pfadfindermanier vorwärts: Versuch und Irrtum. Irgendwann finden wir keinen Feldweg mehr in der geplanten Richtung. So nutzen wir eine Strasse und landen direkt am Biosphärengebiet. Jetzt gibt es einen Radweg und eine Karte steht am Wegesrand. Nur, die stimmt nicht. In altbewährter Manier schlagen wir uns Richtung Süden, wo die Bahnlinie für den „Ulmer Spatz“ zu finden sein muß. Zwei, drei mal müssen wir umdrehen, aber schliesslich finden wir unseren Rückweg nach Schelklingen, wo unsere Autos stehen.

Es ist noch früh am Tag, nach Stuttgart geht’s über die Autobahn ohne Hindernisse.

Schön war´s.

 

Tourguide Uli

 

 

Unsere Rennradfahrer Siggi, Stefan und Dominic fuhren am Mittwoch von Stuttgart aus mit dem Rad über die Schwäbische Alb. Thomas konnte erst am Nachmittag hinterherfahren und kam nach 190 Tageskilometern noch bei Tag in Hochdorf an. Nadine und Matthias vervollständigten letztlich die Rennradgruppe. Am nächsten Tag ging es zum bzw. auf den Höchsten. Die ersten 42 Kilometer rollten wir gemeinsam. Danach folgte eine Trennung damit keiner der Mitfahrenden überfordert war. Unterwegs stellten wir dann fest, dass Klickpedale nicht nur einen guten Dienst beim kraftvollen pedalieren leisten, sondern auch dazu da sind, dass eine sich vom Tretlager lösende Kurbel nicht auf die Straße fällt. Glücklicherweise konnte nach einer gemeinsam durchgeführten Behelfsreparatur die Fahrt fortgesetzt werden. Am nächsten Tag regenerierten auch wir uns regenbedingt im Thermalbad. Der Samstag führte die Rennradgruppe dann zur Traditionstour zum Eschacher Weiher in der Nähe von Kempten. Nach dem gemeinsamen Einrollen erfolgte wieder die Gruppenteilung. Nicht schlecht staunten wir, als wir unterwegs unsere zweite Rennradgruppe einholten, die wir hinter uns wähnten. Offensichtlich hatten sie einen näheren Weg gefunden. Am Ende der Tour standen 155 km und ca. 1400 Hm auf dem Tacho der ersten Rennradgruppe. Am Sonntag ging es für Siggi, Stefan, Dominic und Thomas dann auch schon wieder mit dem Rad zurück nach Stuttgart bzw. Aalen. Trotz Ruhetag kamen unsere fleißigsten Radler an den vier Tagen auf stolze 603 Kilometer.

 

Fazit: Auch in diesem Jahr war Hochdorf wieder eine Reise wert. Vielen Dank auch an das Team vom Grünen Baum wo wir uns wieder sehr wohlgefühlt haben.

 

Thomas und Matthias

 

 

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4,7/5 Herzen (3 Stimmen)
17.05.2015 Trainingslager Oberschwaben 4.7 5 3

22.03.2015 Trainingslager Mallorca

Vor dem offiziellen Start in die diesjährige Saison veranstaltete die Radsportabteilung des TB Untertürkheim wieder ein Trainingslager auf Mallorca. Bei der fünften Austragung in Folge konnte damit auch ein kleines Jubiläum gefeiert werden. Insgesamt sechs Teilnehmer, darunter auch ein weibliches Mitglied folgten der Einladung. Als Standort wurde wie in den vergangenen drei Jahren Can Picafort gewählt. Der im Norden gelegene Küstenort ist ideal für Ausfahrten in das Landesinnere und auch nicht weit vom Tramuntana Gebirge entfernt. Aufgeteilt wurde der elftägige Aufenthalt in drei Blöcke mit jeweils drei Trainingstagen. Dazwischen gab es Ruhetage bei denen die Beine auch einmal durch eine Massage verwöhnt wurden. Mit zunehmender Dauer des Trainingslagers verlängerten sich auch die zurückgelegten Strecken. So stand unter anderem auch eine Fahrt nach Palma und zurück auf dem Programm. Kräftezehrende Herausforderungen gab es mit der Befahrung des Sa Calobra Passes sowie des Puig de Randa. Wie schon in den Vorjahren führte die letzte Ausfahrt traditionell zum Cap de Formentor. Trotz des teilweise durchwachsenen Wetters konnte das geplante Trainingsprogramm durchgeführt werden. Insgesamt brachten es alle Teilnehmer auf 4036 Kilometer und sind somit für die kommende Saison gut vorbereitet.

 

Matthias Maier        

 

 

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22.03.2015 Trainingslager Mallorca 5 5 2

19.07.2014 Rund um die Kelter Wangen

Parallel zum diesjährigen TBU Sportfest fand im Nachbarort Wangen wieder das schon zur Tradition gewordene Radrennen „Rund um die Wangener Kelter“ statt. Gefahren wurde auf einem komplett abgesperrten 1,2 Kilometer langen Kurs rund um die neu renovierte Kelter. Angefangen von den Schülern der U 11 bis zu den Senioren sowie den Lizenzfahrern konnten sich hierbei alle Altersklassen messen. Im Rennen der Jedermannklasse ging Matthias Maier aus der Radsportabteilung des TBU an den Start. Unter den insgesamt 28 Teilnehmern waren auch Fahrer aus mehreren Bundesländern. Schon ab der ersten der insgesamt 30 zu absolvierenden Runden wurde ein hohes Tempo gefahren. Mit knapp über 50 Stundenkilometer flog das Feld förmlich über die Ulmerstraße auf die Kelter zu. Etwa zur Hälfte des Rennens übernahm Matthias auch einmal kurzzeitig die Führung. Wegen der großen Hitze mit tropischen Temperaturen um 35 Grad ließ er sich aber bald wieder zurückfallen. Schließlich galt es sich die Kräfte über die 36 Kilometer lange Renndistanz gut einzuteilen. Dies gelang Matthias auch bis zum Schluss. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 57 Km/h überquerte er nach 52:29 Minuten letztlich auf Platz 13 zeitgleich mit dem Hauptfeld die Ziellinie. Schneller waren nur der Sieger Heiko Gericke von der Radsportabteilung des SSV Ulm 1846 der die Strecke in 52:19 Minuten bewältigte. Sowie Janko Marquardt vom Bike market Team Rostock der mit einer Sekunde Rückstand Zweiter wurde.

 

Matthias Maier

 

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4,3/5 Herzen (3 Stimmen)
19.07.2014 Rund um die Kelter Wangen 4.3 5 3

06.07.2014 Maratona dles Dolomites

Viele kennen die Sella-Ronda vom Ski fahren. Bequem kann man per Seilbahn die Pässe erklimmen und so den Sellastock umrunden. Manch andere umrunden die Sella per Moped oder mit dem Cabrio und „bezwingen“ so die vier Pässe.

 

Sechs Radsportler des TBU suchten dieses Jahr eine andere Herausforderung, um die Sella zu umrunden und meldeten sich zum Radmarathon „Maratona dles Dolomites“ an. Insgesamt waren 9.000 Teilnehmer am Start, die aus ca. 3o.ooo Anmeldungen ausgelost wurden.

 

Bei diesem Radklassiker standen drei Strecken zur Auswahl. Die Kurzdistanz führt von Corvara um die Sella Ronda mit den vier Pässen Campolongo, Pordoi, Sellajoch und dem Grödner Joch zurück nach Corvara. Bei der mittleren Strecke muss der Passo di Campolongo ein weiteres Mal bezwungen werden. Im Anschluss folgt der Passo Falzarego und der Passo Valparola bevor das Ziel in Corvara erreicht wird. Die Teilnehmer der langen Distanz mussten zusätzlich auch noch den Passo Giau  meistern.

 

Der Strapazen nicht genug sorgte der Veranstalter in diesem Jahr für eine zusätzliche Herausforderung. So stand für die Radsportler der mittleren und langen Strecke kurz vor dem Ziel auch noch die Mür dl Giat auf dem Programm. Die 360 Meter lange und bis zu 19 Prozent steile sogenannte Katermauer von La Villa sollte den Sportlern alles abverlangen. Und das tat sie auch. Es bedurfte der allerletzten Kraftreserven und der Anfeuerung der zahlreichen Zuschauer, um diese Mauer kurz vor dem Ziel zu bezwingen.

 

Wie in einem Radrennen der Profis waren sämtliche Strecken für den Verkehr komplett gesperrt. Gestartet wurde in vier Startblöcken. Dominic Stadel startete im 3. Startblock, da er bei der Teilnahme im vorigen Jahr eine entsprechende Zeit gefahren ist. Die weiteren TBU’ler Dieter Dittinger, Siegfried Tews, Thomas Zaiser, Ivo Kersten und Matthias Maier waren zum ersten Mal bei diesem Rennen am start und mussten somit vom 4. Startblock aus starten. Bei blauem Himmel und 10 Grad Celsius fiel um 6:30 Uhr pünktlich der Startschuss. Langsam setzte sich das riesige Feld in Bewegung und gegen 7 Uhr rollten auch die Teilnehmer der letzten Gruppe endlich über die Startlinie. Aufgrund des großen Fahrerfeldes, kam es bereits nach wenigen Kilometern am ersten Pass zu Engpässen. Kurzzeitig ging es nur im Schritttempo voran. Doch nach der Überquerung des Passo Pordoi gab es freie Fahrt für alle Radsportler.

 

Dieter Dittinger entschied sich für die 55 Kilometer lange und mit 1780 Höhenmetern gespickte Kurzstrecke. Nach 4:02:08 Stunden erreichte er auf dem 73. Platz in der Altersklasse (AK) und auf dem 864. Platz unter den 1483 Gesamtteilnehmern der Kurzdistanz das Ziel.

 

Die mittlere Strecke mit 106 Kilometer und 3130 Höhenmeter bewältigten 2881 Gesamtteilnehmer, dabei war Thomas Zaiser in 5:31:00 Stunden auf dem 75. Platz in der AK und dem 752. Platz der Gesamtwertung von 2881 Startern. Es folgten Siegfried Tews in 5:42:30 Stunden auf dem 100. Platz in der AK und Platz 933 der Gesamtwertung und Ivo Kersten in 6:07:58 Stunden auf dem 244. Platz der AK und dem 1524. Platz der Gesamtwertung.

 

Auf der Langstrecke mit 138 Kilometer sowie 4230 Höhenmeter waren 4438 Gesamtteilnehmer am Start. Dominic Stadel war mit einer sehr guten Gesamtzeit von 6:12:38 Stunden im Ziel und belegte den 108. Platz in der AK und den 528. Platz im Gesamtklassement gefolgt von Matthias Maier, der in der Zeit von 7:05:25 Stunden den 406. Platz in der AK und den 1731. Platz unter den 4438 Gesamtteilnehmern belegte.

 

Wichtiger als die Resultate war das Erlebnis dieser großen Radveranstaltung für „Jedermänner und –frauen“, deren Strecken durch eine grandiose Bergwelt in den Dolomiten führt. Letztendlich waren alle zufrieden oder zumindest beeindruckt und gesund wieder am Ziel in Corvara angekommen und stärkten sich bei der Nudel-Party. Nicht so viel Glück hatte Thomas bei der Abfahrt vom Passo Giau am nächsten Tag. Durch einen Schlauchplatzer (wegen Überhitzung der Felge) in der Kurve war die Asphaltberührung nicht zu vermeiden.

 

Matthias und Thomas

 

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06.07.2014 Maratona dles Dolomites 5 5 1

22.06.2014 Alpen-Trainingslager

19.06.14 - Tag 1:

In Hinblick auf den Maratona dles Dolomites am 06.07.14 starteten 4 Teilnehmer der TBU Radsportabteilung in das Alpen-Trainingslager nach Bludenz in Vorarlberg AT. Da die Wetteraussichten für die Alpen in den ersten beiden Tagen sehr durchwachsen aussahen, beschlossen wir einen Stopp während der Anreise einzulegen und eine Tour im Allgäu zu starten. Die Tour führte uns über idyllische Nebenwege, wahnsinnig hügelig, rund um Wangen. Nach rund 3 Std. Fahrtzeit ging es hinterher zur Dusche in ein nahe gelegenes Freibad, dessen versteckte Lage, unseren Navigationsgeräten auf dem Weg dorhin alles abverlangte. Lachend Nachdem wir noch einen Halt beim Italiener einlegten, machten wir uns schließlich auf den Weg in die Pension nach Braz nähe Bludenz. 

 

Tourdaten: 81.4 km / 800 hm / 3:14 h

 

20.06.14 - Tag 2:

Nach der ersten Nacht und einem ausgiebigem Frühstück starteten wir auf die erste Alpen Ausfahrt. Leider blieb sich der Wetterbericht treu und der wolkenverhangene Himmel sollte einige Regenschauer für uns bereit halten. Beim lockeren Einrollen bis Ludesch blieb es noch trocken, doch pünktlich zum Anstieg zum Faschinajoch fing es an zu regnen. Die stärkste Regenphase überbrückten wir mit einem Halt unter einem Vordach, wo wir uns aber doch dazu entschlossen auf der Route zu bleiben und die geplante Tour fortzusetzen. "Wir sind ja schließlich nicht zum Spaß hier!" Cool Das Faschinajoch mit seinen insg. 21km , 1200hm mit teilweise bis zu 14% Anstieg verlangten uns bei diesen Bedingungen alles ab. Nach einer kurzen Abfahrt nach Damüls galt es den letzten Pass für heute zu bezwingen. Das Furkajoch auf 1761m wartete mit weiteren 6km Anstieg auf uns. Oben angekommen nutzten wir die Wartezeit für eine Stärkung am oben gelegenen Kiosk. Nebenbei zu erwähnen ist, dass die Temperatur mittlerweile auf 7°C gesunken ist und es weiterhin leicht regnete. Somit wurde die anschließende Abfahrt nach Rankweil kein Zuckerschlecken. Zitternd und durch das Dauerbremsen an den Händen verkrampft, wurde die 21km lange Abfahrt zur Tortur! Glücklichweise wurde es im Tal langsam trocken und wir entschlossen uns auf schnellsten Weg zurück in die Pension zu fahren.

 

Tourdaten: 105 km / 2100 hm / 4:50 h

 

21.06.14 - Tag 3:

Mit noch leicht feuchten Schuhen vom Vortag ging es am dritten Tag auf die Königs-Etappe unseres Alpen-Trainingslagers! Wir fuhren die Strecke der Arlbergmarathons! Zunächst führte uns die Route durchs Kloster- und Montafontal immer leicht ansteigend an den Fuße der Silvretta Hochalpenstraße. Bei endlich strahlenden Sonnenschein und angenehmen Temperaturen um 20°C gingen wir den Anstieg zur Bieler Höhe an. 15km und 980hm schraubten wir uns über die toll ausgebaute, serpentinenreiche Traum-Straße hinauf zur Passhöhe! Für ordentlich Betrieb sorgten zahlreiche Motorrad-, aber auch einige gleichgesinnte Rennradfahrer! Nach einem Fotostopp am oben gelegenen See machten wir uns mit Rückenwind wieder auf den Weg auf die vor uns gelegene 41km lange Abfahrt nach Partenen. Schließlich galt es den Arlbergpass zu bezwingen. Unter den herrschenden Bedingungen gestaltete sich die Auffahrt sehr zäh. Extremer Gegendwind zwang uns abwechselnd zur Windschattenfahrt und die eigentlich sehr gemächliche Steigung bis St. Anton wurde zur Herausforderung. Mit den letzten Körnern bestritten wir dann die 7km lange Auffahrt zur Passhöhe und genossen die abschließende Abfahrt nach Braz zur Pension! Ein toller Tag lag hinter uns! Für mich persönlich war es das schönste Rennrad-Erlebnis, das ich je hatte!

 

Tourdaten: 148,5 km / 2500 hm / 6:05 h

 

22.06.14 - Tag 4:

Gezeichnet vom  Vortag, entschlossen wir uns zur frühen Abreise um, genau wie am ersten Tag, einen Stopp unterwegs einzulegen. Eine flache Kompensationsrunde zum Ausrollen sollte es werden! Das Bodenseehinterland hielt hier perfekte Bedingungen für uns bereit und wir schlossen das Trainingslager mit einer gemütlichen Tour ab!

 

Tourdaten: 30 km / 200 hm / 1:27 h

 

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22.06.2014 Alpen-Trainingslager 5 5 3

31.05.2014 Gonso Albstadt MTB Classic GenerationRace

Die 9. Auflage der GONSO ALBSTADT MTB-CLASSIC lud am Samstag, den 31.05 zum Mitmachen ein. Im Generation-Race ging es um Teamgeist zwischen jung und alt. 

Zu bestreiten waren 23 Kilometer und rund 500 Höhenmeter - eher eine untypische Distanz für unsere beiden Ausdauersportler. Diese Kategorie wird im Zweier-Team bestritten, hier müssen die beiden Fahrer einen Altersunterschied von mindestens 20 Jahren aufweisen und gemeinsam ins Ziel fahren. Ideal also für Familiengruppierungen wie Papa/Mama mit Tochter bzw. Sohn, Opa/Enkel oder einfach Matthias Maier und Marc Schulz aus der TBU Radsportabteilung Lachend

 

Start war planmäßig um 10:20 Uhr, nachdem 10 und 20 Minuten vorher die Blockstarts der Ärzte, Apotheker und Marathonfahrer erfolgten. Gerade rechtzeitig angekommen, dank etwas chaotischer Organisation des Veranstalters, ging es auch schon los und schnell wurde klar, dass hier nicht lange taktiert wird, sondern von Anfang an voll gefahren wird! Dank unserer Aufstellung in der 2. Startreihe konnten wir schnell darauf reagieren und uns in der Spitzengruppe festsetzen.

 

Kurze Zeit später leitete das Koch Engineering MTB Team den ersten Angriff ein, welchem keiner folgen wollte. Keiner rechnete wirklich damit, dass sie dieses Tempo bis zum Schluss hochhalten könnten. Weit gefehlt - Vater & Sohn holten sich den Sieg am Ende! Nach etwa 8km wurden die ersten Schlusslichter des zuvor gestarteten Blocks eingeholt, was den Rennverlauf entscheidend beeinflusste. Viele Teams wurden hier aufgehalten oder wurden gar in Stürze verwickelt - schnell ging der Überblick verloren. Unser TBU Team hat die Ruhe bewahrt und konnte sich mit hohem Tempo durch die stark unterlegene Menge pflügen.

 

So waren die beiden lange an dritter Stelle gelegen und konnten sich Stück für Stück ein Polster auf die dahinterliegenden Teams herausfahren. 2 km vor dem Ziel fuhren beide sogar noch auf die bis dahin 2. platzierten aus dem Team Brake-Force-One auf und überholten diese sogar am letzten kleinen Anstieg! Eine scharfe mit losem Schotter bestückte 180 Grad Kurve brachte dann die Entscheidung und beide Teams fuhren innerhalb von 0,7 Sekunden über die Ziellinie. Leider entschied das Reglement, dass der letzte der beider Fahrer gewertet wird und wir landeten auf dem 3. Platz!

 

Trotzdem sind wir glücklich und stolz über unseren Podestplatz im Geneation-Race im Rahmen der Gonso-Albstadt MTB Classic!

 

 

Platz Startnr Name Verein Jahrgang AK Zeit
3 128 SCHULZ Marc TB-Untertürkheim 1988 M 00:56:01
3 127 MAIER Matthias TB-Untertürkheim 1965 M 00:56:02

 

 

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31.05.2014 Gonso Albstadt MTB Classic 5 5 2

24.05.2014 Schwarzwaldausfahrt

Ein extra Highlight unserer diesjährigen Programmpunkte ist die Schwarzwaldtour, die am 24.05.2014 stattfand.

 

Teilgenommen haben von unserem Verein Marc, Stephan, Matthias und Stefan, der auch für die Streckenführung verantwortlich war. Von unseren Radsportfreunden des RTC Stuttgart war Henning und als weitere Gäste Jürgen und Dominik mit dabei.

 

Bei bedecktem Himmel ging es mit der S-Bahn vom Bahnhof Untertürkheim um 8:55 Uhr los nach Herrenberg. Schon unterwegs lies ein Blick aus dem Fenster nichts Gutes ahnen. Die vorbeihuschende Landschaft sah zuerst feucht, dann richtig nass aus. Herrenberg hat uns dann auch um 9:43 Uhr mit kräftigem Regen und kühlen Temperaturen um 13° empfangen.  Unsere Gesichter waren genau so trüb wie das Wetter. Insbesondere das Gesicht eines Teilnehmers (Matthias) war dazu auch noch recht lang und mürrisch. So gab es Stimmen von „wir fahren gleich wieder zurück“ bis „Kaffee trinken gehen“. Wir haben uns dann doch für die letztere Variante entschieden und uns die Zeit beim gegenüber dem Bahnhof gelegenen Bäcker vertrieben. Nach ca. einer Stunde wurden dann die Wetteraussichten besser und wir haben uns nach nochmals reichlichem Überlegen gegen 11 Uhr auf Tour begeben.

 

Die Strecke führte über Unterjettingen nach Nagold und weiter der Nagold entlang durch Altensteig zur Nagoldtalsperre. Die Straßen waren in der Zwischenzeit abgetrocknet und die Temperaturen etwas gestiegen. Trotzdem war es an den Stauseen recht ruhig, so dass es lediglich ein paar Taucher und Segler zu sehen gab. Wir hielten kurz auf einen Müsliriegel oder eine liebevoll in Zeitung verpackte Banane an.

 

Weiter ging es zu unserem ersten Anstieg nach Besenfeld. Zwischen 5 und 6 % Steigung, recht angenehm. Dann eine Super-Abfahrt auf der gut ausgebauten Straße ins Murgtal nach Huzenbach. Gut 70 Stundenkilometer sind da kein Problem. Auch das Murgtal abwärts durch Forbach bis Hilpertsau läuft super gut. Das gefällt! Es geht im Tal nochmals auf einer Länge von ca. 25 Km ungefähr 260 Höhenmeter runter. Bei einem Blick auf die Talseiten lässt sich schon erkennen, dass da bald noch einige Höhenmeter folgen. Wer kennt nicht die Kaltenbronner Wand? Anfangs noch relativ angenehm, sind es doch ab Reichental ca. 10 % Steigung auf einige Kilometer, die es zu bezwingen gilt. Also runter schalten, langsam geht es aufwärts. Am höchsten Punkt, am Wanderparkplatz von Kaltenbronn wird gewartet, bis alle wieder da sind.

 

Belohnt wird der Anstieg mit der Abfahrt ins Enztal nach Bad Wildbad und weiter bis Höfen an der Enz. Hier geht es rechts ab nach Langenbrand (durchgehend ca. 7 % Steigung, 6 Km Länge, Höhenunterschied ca. 350 Meter). Nach dem letzten Anstieg zermürbt das dann schon etwas und es stellt sich die Frage: „Hört das denn gar nicht auf?“ Doch auch das wird geschafft. Nach unserem verspäteten Start richtet sich der Blick zwischendurch auf die Uhr. Es ist bereits Nachmittag und da kommen noch ein paar Streckenkilometer und Höhenmeter auf uns zu.

 

Die nächste Ortschaft, die wir durchfahren ist Schömberg. Dann geht es wieder flott hinunter ins Nagoldtal, nach Bad Liebenzell. Der letzte Anstieg von Monbachtal nach Neuhausen kündigt sich an. Dieser Anstieg hat zwar auch seine Höhenmeter, ist aber nicht mehr ganz so steil. Wir empfinden das trotz der Steigung von ungefähr 5 % schon als angenehm und legen noch die letzten Kilometer durch Münklingen und Merklingen nach Weil der Stadt zurück. Dort haben wir dann gerade noch die S-Bahn heimwärts um 18:33 Uhr erreicht.

 

Bilanz des Tages, ca. 160 Radkilometer und 2200 Höhenmeter.

 

Während der Rückfahrt wurden dann die letzten Müsliriegel und Resttropfen aus den Trinkflaschen vernichtet. Unterbrochen wurde die Heimfahrt noch durch Umsteigen auf Grund von Stuttgarter Bahnarbeiten. Vom Nordbahnhof legten wir die letzten Kilometer mit dem Rad zurück. Alle Teilnehmer, auch jene die am Morgen am liebsten wieder heim gefahren wären, waren letztlich glücklich die Tour mitgefahren zu sein.

 

Mich hat dann zuhause eine ordentliche Portion Spaghetti empfangen, die ich problemlos vertilgt habe. Ich habe gehört, dass es anderen Teilnehmern genauso erging. Essen gehen stand auch noch auf dem Programm. Das hat bestimmt auch eine größere Portion sein dürfen.

 

Stefan Taschke

 

   

 

 

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24.05.2014 Schwarzwaldausfahrt 5 5 1

18.05.2014 RTF: Rund um Stuttgart

Am 18.05.2014 fand die Radtouristikfahrt (RTF) Rund um Stuttgart statt. Diese wird von unserem befreundeten Verein RTC Stuttgart organisiert und startet alljährlich auf unserem TBU-Vereinsgelände! Natürlich ließen es sich unsere TBUler nicht nehmen, selbst die Strecke und die Räder zu nehmen und starteten mit Dennis, Dominik, Stefan, Matthias und Marc auf die Tour! Letzterer hatte etwas Probleme mit seinem Zeitmanagement und musste somit auf den ersten 25km ordentlich Gas geben um die Gruppe noch einzuholen. Danach fuhren wir zu 5. bis zur letzten Streckenteilung. Dennis und Stefan entschieden sich für die kürzere Runde (120km) während der Rest die Extraschleife inkl. Diegelsberg auf sich nahm (161km). Danke des tollen Wetters und vorallem der perfekt organisierten RTF durch den RTC Stuttgart hatten wir einen schönen Tag und eine ordentliche Rennrad Einheit! Wir freuen uns aufs nächste Jahr!

 

 

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18.05.2014 RTF: Rund um Stuttgart 4.3 5 4

04.05.2014 Trainingslager: Oberschwaben

Tag 1 Mittwoch

Stefan und Thomas starteten mit ihren Rennrädern um 13 Uhr gemeinsam in Kirchheim noch bei trockenem Wetter. Die Strecke führte über das Lenninger Tal auf die Schwäbische Alb und weiter zum Truppenübungsplatz nach Münsingen. Auf schönen landwirtschaftlichen Wegen ging es nach Marbach und zur Wimsener Höhle. Leider war das Wetter ab Zwiefalten nicht mehr schön und Stefan und Thomas wurden regelrecht eingeseift. Der Regen war so heftig das sich die Beiden wie sandgestrahlt fühlten. Das Peeling war aber schon nach kurzer Zeit vorüber. Als das Donautal durchquert war und kurz vor Hochdorf heimische Gefühle aufkamen, waren  beide wieder trocken. Insgesamt standen auf dem Tacho für den Tag trotz allem stolze 163 Kilometer. Siggi wollte eigentlich auch mitradeln, aber die Arbeit kam dazwischen.  

 

Tag 2 Donnerstag

Kurz vor 10 Uhr und damit gerade noch rechtzeitig Cool zur heutigen Ausfahrt kam Matthias mit dem Auto in Hochdorf an. Im Gegensatz zum Vortag war das Wetter heute deutlich besser. Zwischen harmlosen Wolken konnten wir prompt die Sonne sehen. So starteten Stefan, Thomas, Siggi und Matthias zur heutigen Rennradtour.

 

Diese führte über Aulendorf auf den 833 Meter hoch gelegenen Höchsten. Die Rückfahrt ging mit kräftigem Rückenwind nach Bad Buchau und zurück nach Hochdorf, das wir nach 133 Kilometer erreichten. Susanne unsere Genußradlerin nutzte den heutigen Tag zu einem Ausflug mit dem Auto nach Aulendorf und testete dabei die Wasserqualität der dortigen Therme. Mit Kurt reiste am heutigen Tag ein weiterer Genußradler an, was Susanne natürlich sehr freute. Seine Anreise verlief bis Laupheim mit der Bahn und anschließend wegen des radlerfreundlichen Wetters noch etwas sportlich mit dem Drahtesel.

 

Alois komplettierte als weiterer Teilnehmer das diesjährige Trainingslager. Nachdem er erst gegen 11 Uhr ankam machte er mit dem Rennrad noch alleine eine gemütliche Tour  über Bad Waldsee, Arnach, Hauerz nach Rot an der Rot. Von dort aus ging es wieder über den Berg nach Ummendorf und dann zurück nach Hochdorf.

 

Tag 3 Freitag

Leider entsprachen die Wetterprognosen für den heutigen Tag der Realität. Die Straße war am Morgen nass und auch die Wolken versprachen nichts Gutes. Trotz allem entschieden sich alle zum Radeln. Für unsere Genußradler Susanne und Kurt ging es heute über Bad Schussenried nach Bad Saulgau. Dort gab es ein Päuschen mit Regenguss und einen Kulturtrip in das Kloster Sießen. Weiter gings nach Bad Buchau mit weiterem Regenguss und anschließend etwas zick zack nach Hochdorf zurück. Insgesamt brachten es die beiden auf stattliche 75 Kilometer. Respekt!

 

Alois und Matthias entschieden zu einer kleinen Runde mit den MTB‘s. Überwiegend auf Asphalt und ein paar Waldautobahnen fuhren sie nach Aulendorf und Bad Waldsee. Am Schluss der insgesamt 53 Kilometer gab es auch noch eine kleine Dusche und anschließend leckere Kuchen. Schließlich war es noch lange bis zum Abendessen Reingefallen

 

. Unserer Rennradfahrer Stefan, Thomas und Siggi starteten Richtung Süden. Eigentlich sollte es traditionell zum „Pässle“ am Eschacher Weiher gehen. Doch Stefan hatte mit einem gerissenen Schaltzug einen Defekt. Zu allem Übel waren in Leutkirch alle Radläden geschlossen Brüllend. So wurde die geplante Tour etwas abgekürzt und es ging über Herlazhofen, Gebrazhofen auf landwirtschaftlichen Fahrwegen durch die herrliche Allgäuer Landschaft vorbei an Seen und Weiern. Nach 113 Kilometer erreichte die Rennradgruppe unser Quartier in Hochdorf an der Riß und hatte sich Kaffee und Kuchen verdient.

 

Spruch des Tages von Stefan: Rennrad stillgelegt!

 

Tag 4 Samstag

Für den Samstag war zuerst eigentlich eine bessere Wetterprognose angesagt, aber der Morgen startete mit kaltem trübem Wetter. Dazu kam ein ungemütlicher Nordwind welcher weitere Wolken herbeischaufelte. Eine Regenprognose war sehr schwer möglich.

 

Das hat Stefan und Susanne dazu veranlasst den Tag doch eher in Biberach beim gemütlichen „Shopping“ zu verbringen, welcher dann am Nachmittag gemütlich im Jordanbad seinen Ausklang gefunden hat. Matthias entschied sich bei diesem Wetter doch schon am Morgen zurück nach Hause zu fahren und Kurt begleitete ihn dabei.

 

Für die Rennradgruppe hingegen stand ein weiterer Klassiker auf dem Programm, die Tour zum Bodensee. Aufgrund der schlechten Wetteraussichten planten wir den kürzesten Weg zum See. Der führte wie gewohnt nach Aulendorf, dann aber geradewegs Richtung Süden. Weingarten und Ravensburg wurden umfahren um dann über Tettnang nach Kressbronn am Bodensee zu gelangen. Ziel war das Bodensee-Hotel Sonnenhof, das auf Halbhöhenlage einen schönen Ausblick über den See bietet. Auf der Sonnenterrasse machten Siggi und Thomas einen kurzen Stopp und stärkten sich mit Müsliriegel, wohl wissend, dass sie noch eine anstrengende Fahrt zurück hatten, denn auf der Rückfahrt hatten sie 75 Kilometer kräftigen Gegenwind, der konstant aus Norden blies. Über das hügelige Bodenseehinterland ging die Fahrt zunächst auf Nebenstraßen und dann auf dem Donau-Bodensee-Radweg über Neuenkirch nach Wolfegg. Vor Bad Waldsee war eine Wand von dunklen Regenwolken am Himmel. Nach 152 Kilometer erreichten die Beiden glücklicherweise doch noch trocken unseren Trainingsstandort, den Landgasthof Grüner Baum in Hochdorf.

 

Tag 5 Sonntag

Am Sonntag war wie jedes Jahr das offizielle Ende des Trainingslagers. Das Wetter  zeigte sich nun wolkenmässig etwas freundlicher doch dafür war es am Morgen empfindlich kalt. Für die Rennradgruppe erfolgte die Rückfahrt wieder wie gewohnt mit dem Rad. Allerdings war das Häufchen wie am Vortag stark reduziert und es machten sich nur Siggi und Thomas auf den Weg. Stefan hatte ja, wie bereits erwähnt, sein Rennrad still gelegt. Außerdem hängte er zusammen mit Susanne noch zwei Tage Extraurlaub dran. Nach Munderkingen wurde die allseits bekannte Route verlassen um neues Terrain zu erkunden. Der Weg führte nach Norden auf die Schwäbische Alb und über Granheim, Frankenhofen, Tiefenhülen wurde Sondernach erreicht. Auf der Auffahrt von Sondernach nach Mehrstetten meinte Siggi, „das ist so schön, fast so kitschig wie auf einer Postkarte“. Da hier im Heutal die schwäbische Eisenbahn durchfährt, lag Sondernach tatsächlich fast wie eine Spielzeugeisenbahnlandschaft unter uns. In Böttingen erreichten wir den ehemaligen Truppenübungsplatz, der nach zügiger Fahrt durchquert wurde. Weiter durchs Lenninger Tal und Neckartal war nach 145 Kilometern das Ziel in Untertürkheim erreicht. Bei den Teilnehmern der Rennradgruppe, die alle Touren mitgemacht hatten, standen nach 5 Tagen 660 Kilometer auf dem Tacho.

 

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04.05.2014 Trainingslager: Oberschwaben 4 5 2

27.04.2014 MTB Marathon Veringendorf

Zum fünften Mal wurde dieses Jahr der Mountainbike-Marathon in Veringendorf bei Sigmaringen ausgetragen. Wie in den Jahren zuvor führte die Strecke auf schmalen Wirtschafts- und Waldwegen über 55 Kilometer und 1100 Höhenmeter.

 

Unter äußerst widrigen Wetterbedingungen starteten die TBU Radsportler Alois Kilb, Marc Schulz und Matthias Maier in die diesjährige Rennsaison. Bei 10 Grad Celsius und Dauerregen fiel um 11 Uhr der Startschuss für die 298 Teilnehmer. Zu Beginn galt es die erste 13 Kilometer lange Runde zu bewältigen. Die darauf folgende zweite Runde war 42 Kilometer lang.

 

Auf der durch den Regen stark aufgeweichten Strecke kam es trotz höchster Konzentration und Aufmerksamkeit zu zahlreichen Stürzen. Zehn Teilnehmer mussten das Rennen vorzeitig beenden, doch alle TBU Fahrer haben das Ziel erreicht. Alois erkämpfte sich in 2:55:26 Stunden den fünften Rang in der Altersklasse (AK) M 3 sowie Platz 185 im Gesamtklassement. Als zweiter TBU’ler folgte Matthias nach 2:41:44 Stunden auf Rang 41 der AK M 1 sowie Platz 138 der Gesamtwertung. Schnellster Fahrer des TBU war Marc der das Rennen nach 2:29:30 Stunden auf dem 31. Rang in der AK Hauptklasse männlich beendete. In der Gesamtwertung bedeutete dies Platz 86 für ihn. Gesamtsieger der Jedermannklasse wurde Michael Mettang vom Bike Team WSV Mehrstetten in 2:01:49 Stunden.          

 

Alois Kilb / Matthias Maier

 

Platz Startnr Name Verein Jahrgang AK AK Platz Zeit
86 281 SCHULZ Marc TB-Untertürkheim 1988 HKL M 31 02:29:30
138 190 MAIER Matthias TB-Untertürkheim 1965 MA1 M 41 02:41:44
185 150 KILB Alois TB-Untertürkheim 1953 MA3 M 5 02:55:26

 

 

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5/5 Herzen (3 Stimmen)
27.04.2014 MTB Marathon Veringendorf 5 5 3

13.04.2014 Saisoneröffnungsfahrt

Traditionell, wie jedes Jahr, fand am 13. April bei bestem Wetter unsere TBU Saisoneröffnungsfahrt statt. Gestartet wurde um 10:00 Uhr in 2 getrennten Gruppen an unserer TBU Sportanlage.

 

Bericht Rennrad-Gruppe:

Alois Kilb führte die große Rennradgruppe durch die herrliche Landschaft der Löwensteiner Berge über 100km und 1100 Steig-Höhenmeter. Die Route führte uns über Fellbach- Remseck und dann auf dem Neckartal Radweg nach Marbach. Weiter fuhren wir dann auf gepflegten Asphaltwegen das schöne Bottwartal aufwärts bis nach Oberstenfeld. Hier tauchten wir dann in die hügelige Landschaft der Löwensteiner Berge ein, die uns einige Höhenmeter des Tages beschert haben. Über den Stocksberg und Prevorst erreichten wir in zügiger Fahrt das große Kanapee aus Sandstein mitten im Wald. Dieses Kunstwerk wurde 2007 von einem Aspacher Künstler geschaffen. Weiter ging es über Klein Aspach, Karlshöfe und Zwingelhausen.

 

Im Wald hinter Zwingelhausen ereilte unsere Gruppe leider ein Zwischenfall der besonderen Art. Dass unsere TBU Radsportler in der Vergangenheit von Hunden und Katzen zu Fall gebracht wurden ist ja bekannt. Aber dieses Mal war es ein lebensgroßes Reh das in unsere Radgruppe sprang und gleich zwei Radler zu Fall brachte. Für einen Betroffenen endete dieser Unfall fatal, nämlich für das Reh, es musste von der herbeigerufenen Polizei erlöst werden, da es schwer verletzt war. Durch den Aufprall des Tieres ging leider der Fahrradrahmen zu Bruch, doch zum Glück gab es keine schweren Verletzungen aufgrund des Sturzes. Wegen des gebrochenen Rahmens war für Ivo die Tour leider zu Ende und er wurde von einem hilfsbereiten Nachbarn per Pkw abgeholt.

 

Nach diesem Zwischenfall ging für den Rest der Mannschaft weiter über Burgstall, Steinächle, Schwaikheim, Korb, Beinstein und Fellbach zurück zu unseren TBU Sportanlagen. Dort traf dann auch unser lädierter Ivo, sowie die MTB Gruppe zum gemütlichen Ausklang des Tages ein.

 

Alois

 

Bericht MTB-Gruppe:

Die Saison ist auch schon 2 Trainingstage alt, aber eine "Tagestour" als Eröffnung darf nicht fehlen. Unsere Gruppe ist zwar nicht stark, aber motiviert. Das herrliche wenn auch etwas windige Wetter lockt viel hinaus. Wir, das sind Ariane und Tourguide Uli, haben uns die Erkundung des höchsten Punktes der Stuttgarter Gemarkung, die Bernhardshöhe mit 549m vorgenommen.

 

Kurz nach zehn machen wir uns auf den Weg. Zu Beginn noch auf der Radelthonstrecke - die wir auch immer wieder kreuzen - gehts über Hedelfingen, das Dürrbachtal hinauf. Entsprechend unserer Frühform meiden wir noch die heftigsten Anstiege. Vom Wanderparkplatz auf der Waldebene Ost biegen wir ab über Frauenkopf und das Waldheim Kassiopeia zur Ruhbank. Von dort gehts weiter Richtung Haus des Waldes, dann Richtung Kelly-Barracks. Man sollte es nicht glauben, aber entlang des Kasernenzauns findet sich ein schmaler Trail, nicht steil, aber knifflig. Zurück zum Radelthon und weiter zum Fasanenhof. Hunger meldet sich und so machen wir eine Pause bei den Kleingärtnern.

 

Frisch gestärkt gehts weiter Richtung Rohrer Höhe. In Vaihingen verlassen wir nach wenigen hundert Metern die Panzerstrasse nach links Richtung Domozil der Polizeihundestaffel. An der nachfolgenden Kreuzung wieder links Richtung Autobahnkreuz - dort ist unser Ziel nicht mehr weit. Kurz nach dem Wanderparkplatz lockt ein steiler Trail, also runterschalten und hoch gehts. Immerhin, das Vorderrad bleibt am Boden und nach rund 200m sind wir oben auf dem rund 300m langen Höhenrücken. Wenn die Autobahn nicht so nahe wäre, wärs ein schönes Plätzchen für ein Picknick.

 

Nach einer kurzen Fotosession machen wir uns auf den Heimweg. Über den Katzenbachsee, Universität und Birkenkopf gehts zum nächsten Zwischenziel, dem Bismarkturm. Wir geniessen die Aussicht, wer wird´s an einem solchen Tag denn eilig haben? Irgendwann müssen wir dann doch weiter - also rauf aufs Rad. Über das grüne U erreichen wir die Großbaustelle Rosensteintunnel, für uns mit der Nebenwirkung, dass die Stege am Leuze abgerissen sind. Von der Karlsbrücke wagen wir das Experiment, den "Radschnellweg" entlang der alten B14 unter die Räder zu nehmen. Am Wilhelmsplatz lassen uns die Radwegbauer im Stich, denn das ist nur was für Abgasjunkies und Kampfradler. Ab der Daimlerstrasse wirds dann zwar erträglicher, aber an der Nürnbergerstrasse haben wir genug und biegen ab Richtung Winterhalde auf bekannten Wegen zum TBU Vereinsheim. Nach rund 75km ist´s geschafft. Jetzt haben wir uns eine Belohnung verdient, a Hefeweuza.

 

Euer Tourguide Uli.

 

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06.04.2014 Anradeln mit dem RTC-Stuttgart

zum zweiten Mal fand gestern das "Anradeln" mit unserem befreundeten Radsport-Verein RTC Stuttgart statt. Stefan Taschke führte uns über eine landschaftlich reizvolle Tour über knapp 90km und 1100hm.

 

Gegen 11:00 Uhr starteten wir an unserem Treffpunkt, der TBU-Sportanlage Untertürkheim, gut gelaunt bei rund 19°C und Sonnenschein! Die Route führte uns über Fellbach-Hegnach-Hohenacker-Schwaikheim-Waldrems hinauf nach Lutzenberg, wo es den ersten längeren Anstieg für uns zu bewältigen gab. Nach einer schönen Abfahrt hinunter nach Rudersberg ging es weiter durch das Lindental nach Birkenweissenbuch-Rohrbronn-Remshalden-Weinstadt und schließlich über Stetten und Fellbach zurück nach Untertürkheim.

 

Nach dem erfolgreichen Auftakt ohne lästige Pannen, liesen wir es bei Kaffee und Kuchen entspannt im Außenbereich des TBU-Vereinsheim ausklingen. Besonderen Dank gilt hier Matthias und vorallem seiner Frau Susanne, die uns drei köstliche Kuchen bescherte! Außerdem möchten wir dem RTC-Stuttgart danken, der wiederholt das "Anradeln" mit uns organsierte. Wir wünschen eine erfolgreiche Rad-Saison, wo sich unsere Wege hoffentlich öfter kreuzen werden!

 

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19.03.2014 Mallorca

Um die Grundlagen für die Radsport Saison 2014 zu schaffen, fand auch dieses Jahr erneut ein Trainingslager auf Mallorca statt. Stefan, Matthias und Marc nahmen teil und berichten ausführlich im Blog!

 

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Kommentare

Kommentar von Siggi |

Hallo Ihr Aufrechten Drei!
Schöne Blog´s, macht aber auch ein bischen Angst, wir daheimgebliebenen wollen ja schließlich auch mit Euch bei den Mittwochs-Trainingsfahrten mitfahren. Ihr habt ja jetzt einen mächtigen Vorsprung.
Gruß Siggi